Monatsarchiv: April 2010

Stadt und CDU plant die Variante 13 der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße

Noch schlummern ja zwei Anträge (s.u.) zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer im System von Ausschüssen und Stadtrat. Und man fragt sich, wo eigentlich die angekündigte Ausarbeitung der zwei verbliebenen Planungsvarianten abgeblieben ist, die die Stadt vorzubereiten angab.

Stattdessen plant sie im Schulterschluss mit der CDU eine neue, 13. Variante, die seit Dezember 2009 vorliegt. Neu an dieser Variante ist die Verschiebung der landwärtigen Haltestelle auf den Bereich zwischen Gröbel- und Reisewitzer Straße. Der Auto-Verkehr soll dann in beiden Richtungen weiter fliessen.

Bekannt ist die Planung nur durch eine Anfrage der GRÜNEN Stadträtin Margit Haase geworden, die von der Stadt am 23.04.2010 beantwortet wurde.

Eigentlich schade, dass man als Ortsbeirat darüber nicht informiert wird.

Übrigens: Selbst wenn jetzt der Stadtrat die Planungsvariante zur Kesselsdorfer Straße beschliessen sollte würde es noch mindestens 2 Jahre dauern, bis der Umbau losgeht (Planfeststellungsverfahren etc.). Weil die Finanzierung auch noch zu klären ist, wird vermutlich vor 2013 nichts geschehen.

P.S.: die „schlummernden Anträge“:

  • Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße jetzt bauen, A0017/09
  • Einwohnerversammlung zum Thema „Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße“,  A0075/09

Sanierung der Straßen am Bonhoefferplatz und der Leumerstraße

Auf der 6. Sitzung des Ortsbeirats Cotta am 22.04.10 hat das Stadtplanungsamt und das Straßen und Tiefbauamt die Pläne für die Straßenraumgestaltung am Bonhoefferplatz vorgestellt.

Die Reisewitzer Straße, die Clara-Zetkin und die Clara-Viebig-Straße sind bereits saniert und mit einer Teerschicht versehen. Im Sanierungsplan sind also noch die Nord-, West- und Ostseite. In dem Zusammenhang wird auch das kurze Stück Leumerstraße gestaltet.

Sehr erstaunt waren die Ortsbeiräte, dass statt einer Teerschicht, die genannten Straßen alle mit dem historischen Großpflaster ausgestattet werden sollen. Durch die geordnete Anlage von Parkbuchten fallen zudem wenige Parkplätze weg.
Das Großpflaster ist teurer als eine Teerdeckschicht aber der Denkmalschutz besteht bei diesem Flächendenkmal darauf. Das bedeutet auch, dass das geteerte Stück an der Westseite zurückgebaut wird.

Ich habe noch angeregt, Fahrradbügel vorzusehen. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Da aber die Finanzierung des gesamten Vorhabens noch nicht gesichert ist, bleibt auch fraglich ob solche sinnvollen Wünsche erfüllt werden können.
Auch auf Grund der Finanzierung sollen die Bauarbeiten in zwei Abschnitten erfolgen. Der erste Teil auf der Ostseite soll noch dieses Jahr umgesetzt werden. Der Teil westlich und die Leumerstraße dann 2011.

Die Beleuchtung am Platz soll übrigens zum Teil weiter mit Gas erfolgen. Das hat mich sehr erstaunt. Allerdings sind wohl noch nicht alle Details abschließend mit dem Denkmalschutz abgeklärt. Im Protokoll zur Sitzung steht das nicht. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.

Weiterlesen: