Monatsarchiv: März 2012

Grünzug Weißeritz: Floßhofterassen und Ebertplatz 2012

Auf der Ortsbeiratssitzung am 06. März 2012 hat das Stadtplanungsamt (Herr Pfohl) und das Amt für Stadtgrün (Frau Kemnitz) die Pläne für die Fortführung des Weißeritz Grünzuges vorgestellt.

Nach Fertigstellung des Weißeritz Dükers im September wird der Grünzug bis zur Kreuzung Freibergerstraße/Ebertplatz fortgeführt. Das Gelände wird Rahmen dieses Projekts auch „Floßhofterassen“ genannt. Den bis zu dieser Stelle wurde in früheren Zeiten das Bauholz für Dresden über die Weißeritz geflößt.

Ebenfalls im Herbst wird der Ebertplatz neu gestaltet. Eine langezogene Abstufung soll geschaffen werden, die als Sitzgelegenheit genutzt werden kann. Ein Weg über die Wiese wird angelegt. Die Wiese soll zwei Mal jährlich gemäht werden und trotzdem z.B. zum Fußballspielen einladen. Längs der Nossener Brücke werden Birken gepflanzt und zum Ebertplatz vorraussichtlich zusätzliche Eichen, die den Bestand am einzigen Gebäude (DVB-Betriebsgebäude) auf dem Platz ergänzen.

Anfang 2013 erfolgen dann noch die restlichen Pflanzungen und die Erstpflege.

Beides sind Projekt im Rahmen des EFRE-Projekts Dresden-West / Friedrichstadt (Förderperiode 2007-2013).

In Gedanken ist man schon weiter. So soll das „Grüne Band“ perspektivisch über das Gelände der ehemaligen Pulvermühle geführt werden. Wann diese Weiterführung kommt, steht aber noch nicht fest.

 

 

Keine Neuigkeiten auf der Bürgerversammlung Kesselsdorfer Straße

Heute fand in Aula der 36. Mittelschule eine Bürgerversammlung zum Thema Parkplätze  auf der Kesselsdorfer Straße statt. Eingeladen hatte der Gewerbeverein Kellei, den Leiter des Straßen und Tiefbauamts Reinhard Koettnitz. Dieser kam mit zwei Fachgebietsleitern und hat die Situation auf der Kesselsdorfer Straße umrissen und sich den Fragen aus dem Publikum gestellt.

Ergebnis? Null.

Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Und so ging es vielen anderen auch, die gleich gar nicht gekommen sind. Die Aula war kaum ein Drittel gefüllt.  Und dieses Drittel bestand dann aus den üblichen „Verdächtigen“: Gewerbeverein und Gewerbetreibende, Ortsbeiräte, ADFC und mindestens drei Vertretern der Presse.

Gebetsmühlenhaft und ruhig hat Herr Koettnitz immer wieder versucht die Zusammenhänge zu erklären um beim nächsten Fragenden wieder von vorne anzufangen. Um den Job ist er wirklich nicht zu beneiden.

Kurz: es werden an jeder möglichen Stelle der Kesselsdorfer Parkplätze gebaut und der Radweg an diesen Stellen entfernt. Radfahrer dürfen dann meist (aber nicht immer) auf dem Fußweg fahren. Oder eben auf der Straße.

Besser kann es erst werden, wenn die Kesselsdorfer in vielleicht 10-15 Jahren saniert wird und der Straßenquerschnitt neu geordnet wird. Der Platz würde ausreichen und Ideen dafür gibt es.

Allen recht machen, kann es Koettnitz momentan nicht. Die Fahrradfahrer sind unzufrieden (obwohl sie jetzt auf der Straße fahren dürfen), die Gewerbetreibenden sind unzufrieden (obwohl sie neue Parkplätze auf den Fußwegen bekommen) und jeder hat seine Ladentür, sein Auto oder sein Fahrrad im Kopf. Nur in einem scheinen sich alle einig: attraktiv ist die Kesselsdorfer nicht.

Und doch gibt es ein paar Neuigkeiten: So hat Herr Koettnitz die Sanierung des letzten Stücks der Wernerstraße für den Zeitraum Juli bis November 2012 angekündigt – wenn nichts dazwischen kommt.

Und wenn die Sanierung der Wernerstraße fertig ist, kann er sich auch weitergehende Sofortmaßnahmen an der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße vorstellen.

Warten wir’s ab.