Monatsarchiv: März 2014

Sanierung der Pennricher Straße hat begonnen – Vollsperrung Bis Ende September

Die DVB hat heute planmäßig mit der Sanierung der Pennricher Straße begonnen. Bis Ende September wird die Straße grundhaft saniert und ist in dieser Zeit für die Straßenbahn-Linie 2 und den Autoverkehr gesperrt.

Ab ca. 22. Juni wird auch die Straßenbahn-Linie 12 unterbrochen, weil dann die Kreuzung an der Schanze gebaut wird. Bis Ende Oktober soll die Pennricher Straße Nord und somit die gesamte Maßname fertiggestellt sein.

Neben Gleisen, Haltestellen, Fußwegen und Straßen werden auch neue Kabel der Telekom und von Kabel Deutschland verlegt. Damit werden hoffentlich auch die „DSL-freien“ Häuser an der Pennricher Straße in Zukunft versorgt werden. Genauere Informationen dazu habe ich leider nicht gefunden.

Weiter Informationen findet man:

  • auf der DVB-Projektseite
  • in der Anliegerinformation
  • im Ratsinformationssystem die Vorlagen
    • V2522/13 (Grundhafter Ausbau von Abschnitten der Hühndorfer Straße und der Hölderlinstraße für den Umleitungsverkehr des Verkehrsbauvorhabens Pennricher Straße/Rudolf-Renner-Straße der Dresdner Verkehrsbetriebe AG) und
    • V2237/13 (Maßnahmeuntersetzung zur Haushaltssatzung 2013/2014 des Straßen- und Tiefbauamtes (STA) und des Stadtplanungsamtes (SPA))

Frühlingswanderung im Zschoner Grund mit dem BUND

Manchmal sind wir auch ganz spontan 🙂 Heute früh habe ich die Ankündigung der naturkundlichen Frühlingswanderung durch den Zschoner Grund gelesen.  Da DHL so freundlich war und das erwartete Paket schon kurz nach 9 Uhr ins Weltcafé geliefert hat, sind wir losgespurtet. Mit der Linie 7 zur Gleisschleife in Pennrich. Gut 30 Mitwanderer hatten sich dort bereits um 10 Uhr eingefunden.

Die Regionalgruppe Dresden des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat diese kostenfreie Führung angeboten. Frau Ramona Hodam hat sich detailiert zum Thema Essbare Natur und Zschoner Grund vorbereitet. Herr Frank Siegert hat Ergänzungen beigesteuert, z.B. zum Status von Landschaftsschutzgebieten.

Im Vorwerk Podemus hat uns Frau Probst erwartet und von der Geschichte seit 1991 und den Erfolgen und den Vorzügen Ihres Bio-Betriebes erzählt. So hat man nur 45 Rinder, züchtet selbst und behält auch die männlichen Tiere. Sie stehen in einem offenen Stall und kommen damit problemlos auch bei Minusgraden klar. Wichtig seien ein trockener Liegeplatz und eine frostfreie Tränke. Das habe man aber heutzutage im Griff. Die Gülle wird gesammelt und ein Mal jährlich auf die eigenen Felder ausgebracht. Dies stinke angeblich nicht wie bei konventionellen Betrieben. Im nächsten Februar muss ich wohl mal riechen gehen 😉

Jetzt im Frühling sind die erwachsenen Rinder bereits auf der großen Wiese zwischen Podemus und der Zschoner Mühle unterwegs. Die 120 Höhenmeter machen ihnen da nichts aus.

Der Betrieb hat keinerlei Probleme mit resistenten Keimen oder Krankheiten, obwohl die Tiere nicht prophylaktisch mit Antibiotika behandelt werden.

Die Milch kann man mit einem eigenen Gefäß im Hofladen kaufen. Der Großteil der Milch geht aber an die Gläserne Molkerei nach Brandenburg. Bis 2007 hat man die Milch an Müller in Leppersdorf geliefert – mangels einer Alternative.

In der eigenen Schlachterei werden die eigenen Tiere sowie aus anderen Bio-Betrieben in Sachsen verarbeitet.

Nach der Führung sind wir ebenfalls über die Wiese zur Zschoner Mühle gelaufen. Dort haben wir uns um 13:30 Uhr  ausgeklinkt. Wir mussten ja noch rechtzeitig zurück ins Weltcafé, was dann um 15 Uhr pünktlich öffnete. Zu Fuß sind wir hoch nach Ockerwitz und dort mit dem Bus 92 zur Gotfried-Keller-Straße nach Cotta und weiter mit der Linie 12 zur Bünaustraße.

So etwas macht Lust auf mehr. Auch wenn ich 2 Minuten später wieder vergessen habe, wie einzelne Pflanzen heissen, finde ich die Zusammenhänge spannend und dass z.B. auf so einer Wiese weit mehr als nur „Gras“ steht.

Vielen Dank an die BUND Regionalgruppe Dresden.

[Löbtauer Runde] Kreativräume in der Braunsdorfer Straße 23-29

Unter dem Punkt „Löbtau Aktuell“ hat in der Löbtauer Runde vom 12.03.14 Torsten Rommel von der Kreativraumagentur die neuen Kreativräume in der Braunsdorfer Straße 23-29 vorgestellt.Braunsdorfer Straße 23-29

Die Räume stehen schon lange leer. Nach der Wende konnte hier kein Gewerbe Fuß fassen. Die EWG als Eigentümer möchte die Räume aber genutzt haben um ihre Häuser insgesamt attraktiver zu machen.

Das Konzept der Kreativraumagentur ist nun, solche Räume als Mittler anzumieten und an Künstler und Kreative zu vermieten. Insgesamt stehen 12 Ateliers zur Verfügung die jeweils nur 150 € Warmmiete kosten sollen.

Mehr Informationen:

 

[Löbtauer Runde] Neues Dresden-Buch mit Löbtauer Stadtgeschichte

Matthias Stresow, Mitarbeiter des Jugendamts und Gründungsmitglied von Igeltour hat in der Löbtauer Runde am 12.03.14 das neue Buch „Dresden – Auf Spurensuche mit Igeltour“ vorgestellt. In dem Buch werden fünf Stadtteile mit ihrer Geschichte vorgestellt. Einer davon ist Löbtau im Kapitel „Kuhlöbte mitten in Dresden“.

Herr Stresow hat für das Buch ein Jahr lang recherchiert und auch die bekannten, historischen Geschichtsabhandlungen von Falland (Geschichte des Ortes Löbtau) und Hans Georg Willige aus den 30er und 40er Jahren (z.B. „Löbtau vom Bauerndorf zur Industriegemeinde 1848 bis 1880„) kritisch hinterfragt und selbst allerlei Archive besucht.

Unter anderem hat er Biographien recherchiert, die mit Löbtau in Zusammenhang stehen. So z.B. über Rudolf Braune, Elfriede Lohse-Wächter und Otto Dix, der bis in die 1960er Jahre ein Atellier auf der Kesselsdorfer Straße hatte.

Das Buch kostet 10,90 € und ist in der Edition-SZ erschienen. Erhältlich ist es bei der Sächsischen Zeitung und im Buchhandel z.B. bei Buchlese 29 auf der Reisewitzer Straße.

Igeltour bietet dazu auch Führungen an. Diese waren Anfang der 90er kaum besucht. Seitdem sie jetzt aber wieder aufgelegt wurden, erfreuen sie sich einer großen Nachfrage. Die nächsten Führungen ist am So, 13. April 2014 und am So, 28. September 2014.

 

[Löbtauer Runde] KieSel e.V. sucht Mitstreiter

In der Löbtauer Runde vom 12.03.14 hat Frau Siegrid Hering den KieSel e.V. vorgestellt.

Der Verein möchte die Lesemotivation der Grundschüler erhöhen und so seinen Beitrag leisten, dass die Kinder nicht in die „Kein-Bock-Auf-Schule“-Sackgasse geraten und eventuell keine Ausbildung machen oder abschließen.

Erwachsene – oft Senioren – lesen gemeinsam mit den Kindern oder versuchen auf anderem Wege, die Kinder zum Lesen und Forschen zu bewegen („Küchenkerle“ – Kochen mit Jungen oder die „Forscherstraße“ beim Tag der Offen Tür).

Gesucht werden insbesondere Männer für die Arbeit im Jungenclub Paul und zur Wiederbelebung des Angebots „Küchenkerle“.

Mehr Informationen findet man z.B. hier: