Monatsarchiv: Januar 2015

Noch kein Rodeln im Leutewitzer Park

Kürzlich wurde ich drauf hingewiesen, dass man im Leutewitzer Park immer noch nicht rodeln kann. Heute habe ich es geschafft, mir das mal kurz anzuschauen. Und tatsächlich: Der Park ist noch längst nicht fertig. Bei der öffentlichen Begehung Ende Juli war die Baufirma noch ganz zuversichtlich, dass man bis zum ersten Schnee die Hänge wieder nutzen kann.

Die untere Böschung ist schon abgeflacht und sogar das Gras ist angewachsen. Die Wege sind angefangen und da sie jetzt nicht nutzbar sind, ist der gesamte, südliche Weg sowie die Rasenflächen abgesperrt. Also nichts mit Rodeln, selbst wenn es doch noch irgendwann schneien sollte.

Immerhin die Nutzung der zwei Spielplätze auf der Westseite und dem Spielplatz auf der Ostseite ist möglich.

Ganz in der Nähe wurde gerade eine kleine Wildnis abgeholzt. Auch das habe ich mir angeschaut. Wie es aussieht, sind aber „nur“ die zwei Flurstücke Leutewitz 105d und 106/1 komplett beräumt worden. Diese Grundstücke werden als Bauflächen in der „Klarstellungs- und Ergänzungssatzung Nr. 441“ genannt, der im April 2014 im Ortsbeirat behandelt wurde.

Der Ortsbeirat hatte damals der Satzung zugestimmt, da damit klar geregelt wird, in welchem Bereich gebaut werden darf. Ein Bauen in dritter Reihe oder auch der 2010 verabschiedete, vorhabenbezogene Bebauungsplan 683, der 17 Einfamilien und 2 Mehrfamilienhäuser vorgesehen hatte, seien somit nicht mehr möglich. Nachzulesen ist dies in der Vorlage V2805/14 und im Themenstadtplan.

Links:

Gorbitz vernetzt sich, um Flüchtlingen zu helfen

Gestern kamen ca. 60 Menschen in den Club-Passage in Gorbitz um sich konstruktiv mit der gestiegenen Zahl von Flüchtlingen im Stadtteil auseinanderzusetzen. Eingeladen hatte Mathias Körner von der Gorbitzer Bürgerinitiative und gekommen sind Vertreter vom Ortsbeirat, vom Stadtrat, von Kirchgemeinden, dem Quartiersmanagement, der Gagfah, der EWG, von Schulen, Sozialbetreuern und Bürgern, die sich engagieren möchten oder es bereits tun und Mitstreiter suchen.

Solche Treffen gab es in Dresden schon in vielen Stadtteilen seit die Vorlage zur Schaffung zusätzlicher Unterkünfte im Oktober 2014 durch die Gremien geschickt wurde. Bei den Auftakttreffen kamn z.B. in der Neustadt ca. 250 Menschen und in Löbtau ca. 80 Menschen zusammen.

In Löbtau hat sich daraus jetzt das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ entwickelt. Mehrere Arbeitsgruppen kümmern sich z.B. um die öffentliche Diskussion am Mittwoch, 28.01.2015 oder um praktische Angebote, die man den Flüchtlingen anbieten kann, die ab 02.02.2015 in Löbtau einziehen werden. Das Netzwerk trifft sich regelmäßig und man vernetzt sich über Mailinglisten.

Im Gegensatz zu Löbtau hat Gorbitz bereits seit einem Jahr Flüchtlinge in dezentralen Wohnungen der Gagfah. So dass es auch bereits bürgerschaftliches Engagement gibt. Das Quartiersmanagement bietet dazu z.B. immer mittwochs eine thematische Sprechstunde von 10-12 Uhr an („Gorbitz gibt Asyl“).

Wer sich selbst engagieren möchte, kann z.B. zu den nächsten Treffen kommen:

Oder man wendet sich per Mail an diese Initiativen:

  • In Löbtau kann man sich in den Mailverteiler eintragen lassen bzw. einfach seine Idee / Bereitschaft an die Email-Adresse asyl@loebtau.org senden.
  • In Gorbitz sammelt und koordiniert das Quartiersmanagement die Anfragen und Angebote.

Es freut mich sehr, dass sich so viele Menschen engagieren und auch bereit sind, sich die Abende auf Vernetzungstreffen um die Ohren zu schlagen.