Monatsarchiv: März 2016

Ein Drittel der Poststraße ist fertig

Noch vor Ostern ist der erste Bauabschnitt bei der Sanierung der Poststraße abgeschlossen worden. Damit ist etwa ein Drittel der Baumaßnahme erledigt und die Straße kann wieder zum fahren und parken genutzt werden.

In diesem Abschnitt stehen sowohl Quer- als auch Längsparkplätze zur Verfügung. Laut Plan müssten es ca. 34 Parkplätze sein. Ich habe beim vorbeigehen weniger gezählt bzw. habe Zweifel, dass die Längsparkplätze so platzoptimiert genutzt werden.

Dem gegenüber stehen ganze 4 (!) Fahrradbügel. Da hätte ich mir deutlich mehr gewünscht. Die Baumstützen sind nur ein paar Jahre eine Alternative und die Straßenbeleuchtung nur mäßig geeignet.

Bei der Beleuchtung hat man die historischen Leuchten aber mit elektrischen Betrieb aufgebaut. Das ist auch wirklich nötig. Die Waldheimer Straße wurde noch als „Technisches Denkmal“ saniert. Hier funzelt noch die originale Gasbeleuchtung, was technisch interessant ist aber leider kaum den Fußweg ausleuchtet.

Die Fahrbahn im ersten Abschnitt ist nun 6 Meter breit. Im folgenden Abschnitt Richtung Bonhoefferplatz soll sie 5,50 Meter haben. Es sieht auch tatsächlich enger aus. Die Straßenbreite war ja auch der Grund, dass die 9 alten Bäume gefällt werden mussten. Ich war bekanntlich kein Fan davon, aber der Ortsbeirat und der Stadtratsausschuss haben sich 2014 für diese Vorzugsvariante ausgesprochen (siehe Vorlage unter Links). Übrigens sind auch in diesem ersten Bauabschnitt Bäume gefällt worden, die eigentlich erhalten werden sollten.

Eine Neuigkeit liegt übrigens unter der Erde: Auch eine Fernwärmeleitung wurde in der Poststraße verlegt. Zumindest lag da nach meinem Wissen keine Leitung vorher. Die Häuser in Löbtau werden meist per Gasheizung und in seltenen Fällen per Heizöl beheizt, weil die Fernwärmetrasse vom nahen Kraftwerk Nossener Brücke an diesem Stadtteil vorbeilaufen.

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