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Löbtau bekommt eine Webseite

Gestern tagte die Löbtauer Runde bei Frau Eva-Maria Stange im Bürgerbüro. Die Sprecher der Runde, Felix Liebig und Frau Bösche stellten u.a. die geplante Imagekampagne „Ich bin Löbtau“ und den aktuellen Stand zur Stadtteil-Webseite vor.

Die Idee zu einer Stadtteil-Webseite gibt es schon länger in der Löbtauer Runde. Ein erster, grafischer Entwurf existierte schon vor einem Jahr. Jetzt hat Carsten Möller vom Designbüro Scargo die Entwürfe seiner Projekt-Parterin Nadja Nitsche präsentiert.

Bis zum 1. März wird die Webseite online gehen. Die Adresse verrate ich dann später 😉

Optisch gab es viel Zustimmung. Insbesondere die Überarbeitung des Logos der Löbtauer Runde hatte es wirklich nötig und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In der Diskussion zeigt sich jedoch, dass das inhaltliche Konzept noch längst nicht fertig ist. Mit der Webseite will sich die Löbtauer Runde mit ihren Akteuren im Stadtteil präsentieren und deren Veranstaltungen besser bewerben. Es sollen aber auch Neu-Löbtauer motiviert werden in den einzelnen Initiativen mitzumachen.

Jedes Mitglied der Löbtauer Runde soll seine Termine selbst eintragen können. Frau Stange wies zu Recht darauf hin, dass der Erfolg der Webseite von der Pflege der Inhalte abhängt.

Die Seite wird mit einem Content-Management-System (CMS) umgesetzt. Dazu wird es eine Einführung geben und Herr Möller steht noch eine ganze Zeit für Fragen zur Verfügung. Ich werde auch gerne mithelfen, Zugangshemmnisse bei den Mitgliedern abzubauen und die Webseite so auf Ihrem Weg zu helfen.

Und dresden-west.de? Das gibt es natürlich weiter. Dies hier ist ja ein Blog mit Meinungen und Kommentaren aus einem noch weiteren Umfeld als Löbtau. Mehr Inhalte aus dem Stadtteil kann ich aber nur begrüßen.

Übrigens: die Löbtauer Runde ist offen für jeden Bürger oder Akteur im Stadtteil. Das nächste Treffen ist am Mi, 12.03.2014.

Neue Bäcker in Löbtau – noch mehr?

Seit ein paar Jahren war die Kesselsdorfer Straße zwischen Tharandter und Wernerstraße fest in der Hand von Schwerdtner. Das Gastspiel von Gellertstadt neben der Commerzbank war nicht der Rede wert (nur ein Dreivierteljahr). Seit diesem Jahr ist noch Schäfers an der Haltestelle Bünaustraße dazugekommen.

Reicht das nicht langsam?

Offenbar nicht. Denn diesen Monat haben zwei neue Bäcker in Löbtau-Süd neu eröffnet.

An der Ecke Gröbelstraße/Kesselsdorfer Straße ist Möbius in die ehemaligen Räume der Norisbank eingezogen. Hier kann man jetzt den Trubel der Zentralhaltestelle hinter großen Fensterscheiben genießen.

Und auf der Clara-Zetkin-Straße 19 hat sich der Bäckermeist Marcel selbstständig gemacht in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Lieske.

Nach all den Filialbäckern ist Marcel ja wirklich ein Lichtblick, auch wenn er zum Glück nicht der einzige, richtige Bäcker im Stadtteil ist. Marcel legt wert auf regionale Zutaten und kennt die Inhaltsstoffe seine Brote und Kuchen, weil er sie selbst bäckt. Empfehlenswert ist auch der Getränkekühlschrank: da findet man u.a. Bionade und LemonAid.

Ich denke, er ist in dem Eck Clara-Zetkin-Straße / Dölzschener Straße gut aufgehoben und eine willkommene Ergänzung.

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Retten Cafés die Kesselsdorfer?

Mit der Frage „Cafés für die Kesselsdorfer?“ titelte gestern (06.11.2012) die Sächsiche Zeitung in ihrem Dresden-West Teil.

Als Betreiber des Weltcafés, unweit der Kesselsdorfer Straße wird man da natürlich hellhörig. Denn ich wünsche mir schon lange mehr „Konkurrenz“ und mehr Vielfalt. Bisher musste ich leider in lächerlich, kurzen 4 Jahren so einige, gastronomische Experimente „überleben“. Manche waren nicht mal 9 Monate am Start. Denn ein Café oder ein Restaurant ändert noch keine Stadtteilkultur.

Ich hoffe und denke, die zwei Initiatoren Stefanie Fuhrmann und Felix Liebig wissen das zu genau. Sie wollen laut SZ gemeinsam ein Projekt starten, um mit den Anwohnern das Umfeld der Kesselsdorfer Straße zu entwickeln.

Ich freue mich, dass neue Ideen kommen, die über die ewige Diskussion über Parkmöglichkeiten, hinausschauen.

Aber eins muss ich doch loswerden: Cafés alleine, machen’s nicht.

Allerlei Straßenfeste im Juni

Für den Juni kündigen sich einige, sehr unterschiedliche Straßen- und Stadtteilfeste im Dresdner Westen an.

So bereiten die Betreiber der Sombrero Sportsbar, des Raimunds und des Mephistos ein Straßenfest entlang der Kesselsdorfer Straße vor. Dieses soll von Fr, 1. Juni bis So, 3. Juni 2012 mit Unterstützung des Gewerbevereins stattfinden.

Eine Woche später startet vom Sa, 9. Juni bis So, 10. Juni 2012 das 6. Westhangfest in Gorbitz.

 

Schließlich organisiert sich gerade das Columbusstraßenfest zum zweiten Mal. Dieses soll wohl am Sa, 23. Juni 2012 stattfinden.

Wenn ich meinen Kalender allerdings betrachte, werd ich wohl auf keinem der Feste vorbeischauen.

Les Mademoisselles hat ausgeräumt

Per Zufall bin ich gestern über drei Umwege bei facebook darauf gestoßen, dass „Les Mademoisselles“ auf der Saalhausener Straße seit März geschlossen haben.

Und tatsächlich. Es ist nicht mehr viel. Zwei Mulden stehen davor. Eine voll, die andere noch leer. Innen scheint alles „besenrein“.

Über die Hintergründe weiss ich nichts. Das ist auch nicht „meine“ Ecke von Löbtau – sprich ich komme dort selten vorbei. Von Kunden hatte ich nur gehört, dass dort immer Betrieb ist – ein Ruf, den sich ein Café nur wünschen kann.

Dass es aber nicht einfach ist, ein Café in Löbtau am Laufen zu halten, weiss ich aber zu genau. Bei „Les Mademoisselles“ dachte ich, dass sie sogar ein cleveres Konzept haben, indem  mehrere Personen das Café führen und hauptberuflich noch ein zweites (Haupt-) Standbein haben. Vielleicht nicht clever genug. Vielleicht doch zu abgelegen. Vielleicht…

Genug der Spekulation: Vielen Dank, dass ihr den Stadtteil 3,5 Jahre bereichert habt!

Warten wir ab, was nun aus dem ehemaligen Konsum werden wird.

 

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