Düker unter der Weißeritz

Seit ein paar Wochen wird am “Weißeritzknick” auf beiden Seiten gebaut. Zur Zeit sieht es eher wie die Vorbereitungen für einen Brückenbau aus. Aber weit gefehlt. Es wird ein “Düker“.

Hintergrund ist die Verlegung der Fernwärmetrasse vom Heizkraftwerk Nossener Brücke nach Gorbitz. Zur Zeit liegt diese ein Stück parallel zur Weißeritz und überquert diese dann über eine eigene, kleine Brücke. Diese Leitung verhindert bisher, dass der Grünzug Weißeritz bis zur Brücke durchgezogen werden kann.

Neben der Fernwärme werden laut Bauschild auch Mittelspannungskabel und Fernwärmeleitungen unter die Weißeritz gelegt. Die alte Brücke wird abgerissen und schließlich der Grünzug anschließend angebunden. Fertigstellung ist erst im September 2012. Vermutlich möchte man die Umschaltung der Fernwärme im nächsten Sommer vornehmen. Eine Unterbrechung im Winter wird auf wenig Gegenliebe stoßen.

Die Baukosten trägt zum einen die DREWAG als Leitungsinhaber mit Beteiligung der Stadt Dresden und Unterstützung durch das EFRE-Projekt Dresden-West/Friedrichstadt.

 

Damit wird wieder ein kleines, aber aufwendiges Mosaiksteinchen vom Grünzug Weißeritz umgesetzt.

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Radfahren auf der Kesselsdorfer Straße ab Juli 2011

 

Radverkehr auf der Kesselsdorfer Straße, 08.06.2011Heute hat Reinhard Koettnitz (Amtsleiter vom Straßen- und Tiefbauamt) bei einem Vor-Ort Presse-Termin die Pläne für den Radverkehr entlang der Kesselsdorfer Straße vorgestellt.

Im August 2010 hat das Verwaltungsgericht Dresden geurteilt, dass die Stadt Dresden die Radwegebenutzungspflicht zwischen Tharandter und Koblenzerstraße aufzuheben habe.

Ab 20. Juni 2011 wird nun begonnen, die Radwege-Schilder abzumontieren und durch “Fahrrad frei”-Schilder zu ersetzen. Das Radfahren auf dem bisherigen Radweg ist dann zwar erlaubt aber nicht nicht verpflichtend. Bis Juli 2011 soll die Maßnahme umgesetzt sein. Kosten: ca. 8000 € für neue Schilder und Markierungen.

Da der Abstand zwischen Straßenbahn und parkenden Autos nicht ausreichend ist, wird auf der kompletten Länge das Parken verboten und durch ein eingeschränktes Halteverbot ersetzt.

Die Parkplätze entlang der Kesselsdorfer sind 2001 eingerichtet worden und gelten seit dem als größter Erfolg des Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße.

Herr Koettnitz hat dazu erklärt, dass zwar 120 Parkplätze wegfallen aber die Parkplatzsituation insgesamt besser ist als 2001. Zudem werden noch 20 Kurzzeitparkplätze in den Nebenstraßen angelegt und es wird geprüft, zwischen Post- und Gröbelstraße das Parken auf den überbreiten Gehwegen zum Teil zu ermöglichen.

Auch an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße gibt es Änderungen für den Radverkehr und für die Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie sie der Stadtrat im Januar 2011 gefordert hat. Die Radfahrer müssen in Zukunft auf der Straße fahren und der komplette Haltestellenbereich wird Tempo 20.

Durch diese Maßnahme wird der Radverkehr auf der Kesselsdorfer Straße sicher zunehmen. Vielleicht ist das ein schwacher Trost für die Gewerbetreibenden, die Radfahrer immer noch nicht als Kunden ernst nehmen (siehe die unbrauchbaren Fahrradständer vor der Löbtau Passage, Rewe, Rossmann, etc.).

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Columbusstraßenfest am Sonnabend, 28.05.2011


Straßenfest Columbusstraße
Aus der Columbus- und Wernerstraße kommen immer häufiger junge Impulse für den Stadtteil Löbtau. “Alt eingessessen” ist der WUMS e.V. in dem schon die X. Studentengeneration wohnt und gelegentlich kleine und große Feiern macht, wie das Hexenfeuer und letztes Jahr das WUMSTIVAL.

Ganz neu (zumindest für mich) ist das Columbusstraßenfest welches kommenden Sonnabend, den 28.05.11 zwischen Tharandter Straße und Wernerstraße steigt. Sowohl Nachmittagsprogramm für die ganze Familie ab 13 Uhr bis ca. 18 Uhr ist geplant als auch ein buntes Abendprogramm mit Musik auf 2 Bühnen ab 18 bis ca. 21 Uhr.

Gestaltet wird das Fest durch die Anwohner im WUMS e.V. und in der Praxis bzw. Leute die einfach Lust haben, in Löbtau etwas auf die Beine zu stellen.

Ich freu mich drauf und schaue bestimmt vorbei!

Hier die offizielle (Kurz-) Ankündigung:

Columbusstraßenfest!
Am Samstag, den 28.05.11 ab 13:00 findet auf der Columbusstraße in Löbtau (Haltestelle Tharandter Straße) ein buntes Straßen-Kleinkunst-Fest statt. Natürlich gratis….
Ab 13 Uhr gibt es zahlreiche Workshops (Slacklinen, Klettern, Samba, kreatives Holzarbeiten, Akrobatik und vieles mehr!) sowie Programm für die Kleinen – und natürlich Tee und Kuchen! Ab 18 Uhr heißt es dann Vorhang auf! Und ihr könnt Balkanbeats und Trommelklängen lauschen oder euch im Anschluss zur Open Stage selbst auf die Bühne schwingen. Daneben gibt es natürlich leckere VoKü (Essen für jedermensch) und Getränke, die ihr auch gemütlich am Lagerfeuer und
auf diversen Sofas genießen könnt!
Wir freuen uns, wenn ihr etwas zum Kuchenbüffet beisteuert – und wenn ihr Lust habt, am Tauschbazar mitzumachen (d.h. bringt einfach Dinge und Klamotten mit, die ihr verschenken oder gegen was anderes eintauschen wollt). Und ansonsten einfach…..wenn ihr vorbeikommt, Freunde mitbringt, mitbastelt, mitgestaltet, mitfeiert!
Falls ihr einen Workshop anbieten wollt, meldet euch gerne unter:
Mehr Infos: strassenfest@17q.de

 

Es gibt auch ein Wiki über das die Kommunikation läuft. Wer mehr wissen will oder mitmachen möchte, schaut hier rein:
=>http://www.strassenfest.17q.de/ (Benutzername: strassen Kennwort: fest).

Radio Jingle zum Columbusstraßenfest

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Informationsveranstaltung zur Kesselsdorfer Straße

Das Bürgerbüro von Frau Dr. Eva-Maria Stange hat sich schon im Herbst mit einer Veranstaltung zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße engagiert. Diskutiert wurde damals mit den Anwohnern über kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Die Ergebnisse der damaligen Diskussion sind im Bauausschuss dem GRÜNEN-Antrag zum Bau der Zentralhaltestelle hinzugefügt worden und schließlich im Januar im Stadtrat verabschiedet worden.

Mittlerweile gibt es offenbar erste Prüfergebnisse im Geschäftsbereich Stadtentwicklung. Zur Vorstellung dieser Ergebnisse lädt das Bürgerbüro erneut zu einer Veranstaltung am 17. Mai um 19 Uhr in die Hoffnungskirche in der Clara-Zetkin-Str. 30.

Wo?

Hoffnungskirche
Clara-Zetkin-Str. 30
01159 Dresden
Wann?
Dienstag, 17. Mai 2011, 19 Uhr

 

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DSL in Löbtau

DSL in Löbtau. Gibt’s nicht? Doch!

 

Aber ganz so einfach ist das nicht. Da ichsowohl im Weltcafé als auch privat einen DSL-Anschluss in Löbtau-Süd habe, kenne ich mich mit den Besonderheiten in diesem Gebiet gut aus. Da ich immer wieder wilde Berichte von Einwohnern höre, denen oft erklärt wird, dass kein DSL möglich ist, möchte ich die Lage in Löbtau kurz darstellen.

 

Löbtau wurde Anfang der 1990er Jahre mit der neuen OPAL (OPtische AnschlussLeitung)-Glasfasertechnik versorgt. Dazu wurde in jedes Haus eine Glasfaser gelegt und im Haus oder zum Teil auch im Nachbarhaus die Technik für die Umwandlung der optischen auf elektrische Signale installiert. Unterstützt wurde sowohl der Analoge Anschluss als auch der ISDN-Anschluss. Ja, und sogar das Kabelfernsehen wurde mit dem selben Glasfaserkabel ins Haus gebracht.

 

OPAL wurde viel im Osten Deutschlands verbaut, weil hier enormer Nachholbedarf in der Telefonversorgung bestand. Die Glasfasertechnik war hochmodern und zukunftssicher. Internet gab es in Deutschland zu der Zeit nur in Form von BTX (später T-Online), was ein Modem oder ISDN locker geschafft hat.

 

DSL nutzt jedoch die alten Kupferleitungen. Technisch viel primitiver hat man das Anfang der 90er nicht für möglich gehalten. Und in der Tat – die Glasfaser kann viel mehr. Jedoch hat sich die DSL-Technik durchgesetzt da sie die alten Leitungen nutzen kann und es einfach mehr alte Kupferleitungen gibt als Glasfasern.

 

So scheiterte schnelles Internet in Löbtau und Striesen lange Zeit an der Glasfaser bzw. daran, dass niemand komplett neue Technik entwickeln und bauen lassen wollte zur Umsetzung der Glasfaser im Keller auf eine DSL-Technik.

 

2005 hat die Telekom dann in Löbtau den sogenannten “Kupfer-Überbau” begonnen. In jedes Haus wurde ein Kupferkabel parallel zum Glasfaserkabel gelegt. An der Straßen wurden große Schaltkästen installiert – sog. Outdoor DSLAMs – in denen die Kupferkabel an die neue, DSL-fähige Technik angeschlossen wird. Telefon und DSL geht seitdem wieder über Kupfer. Beim Weltcafé bzw. der Reisewitzer Straße wurde dieser Umbau erst Anfang 2009 abgeschlossen. Auch viele Straßen in Löbtau Nord wurden erst 2009 umgebaut.

 

Jetzt ist alles gut?

Fast. Für den Umbau hat man sich für DSL 6000 entschieden. Mehr kann die Technik in den Outdoor DSLAMs nicht. Eine Geschwindigkeitserhöhung ist wohl auf absehbare Zeit nicht geplant. Das würde neue Investitionen erfordern.

 

Und es gibt eine weitere Einschränkung: Aus technischen Gründen muss stets mindestens ein administrierter, analoger Anschluss der Deutschen Telekom geschaltet werden um darauf DSL aufschalten zu können. Dadurch ist es unmöglich, die günstigen Komplettpakete der Telekom-Konkurrenten zu bestellen. Entweder bieten die Firmen diese Tarife gar nicht an oder es wird insgesamt viel teurer als das Komplettpaket der Telekom.

 

Oft kann es dadurch passieren, dass man bei Anbieter XY bestellt und entweder kurzfristig oder auch mal 2-3 Monate später die Antwort kommt, dass DSL leider nicht verfügbar ist. Zum Teil ist diese Aussage Unsinn. Sie müsste eher heissen: “Wir bieten in ihrem Gebiet keinen Anschluss an.”. So ist man mehr oder weniger an die Telekom gebunden.

 

Weitere Informationen:

 

Alternativen zu DSL:

  • WiMAX (Maxxonair)
    Per Funkstandard WiMAX erhält man eine Geschwindigkeit von DSL 2000. Damit habe ich 1 Jahr (2005/2006) gesurft. Die Technik funktionierte meisstens gut. Die Bandbreite brach jedoch besonders in den Abendstunden sehr häufig zusammen. Ein Telefonanschluss ist dafür nicht nötig.
  • UMTS
    Je nach Anbieter bestehen besonders in den Abendstunden Kapazitätsengpässe. Generell ist die Reaktionszeit beim Surfen deutlich höher als bei DSL, Bilder werden vielfach komprimiert und die Zuverlässigkeit ist geringer. Dafür ist man ortsunabhängig.

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