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Retten Cafés die Kesselsdorfer?

Mit der Frage „Cafés für die Kesselsdorfer?“ titelte gestern (06.11.2012) die Sächsiche Zeitung in ihrem Dresden-West Teil.

Als Betreiber des Weltcafés, unweit der Kesselsdorfer Straße wird man da natürlich hellhörig. Denn ich wünsche mir schon lange mehr „Konkurrenz“ und mehr Vielfalt. Bisher musste ich leider in lächerlich, kurzen 4 Jahren so einige, gastronomische Experimente „überleben“. Manche waren nicht mal 9 Monate am Start. Denn ein Café oder ein Restaurant ändert noch keine Stadtteilkultur.

Ich hoffe und denke, die zwei Initiatoren Stefanie Fuhrmann und Felix Liebig wissen das zu genau. Sie wollen laut SZ gemeinsam ein Projekt starten, um mit den Anwohnern das Umfeld der Kesselsdorfer Straße zu entwickeln.

Ich freue mich, dass neue Ideen kommen, die über die ewige Diskussion über Parkmöglichkeiten, hinausschauen.

Aber eins muss ich doch loswerden: Cafés alleine, machen’s nicht.

Les Mademoisselles hat ausgeräumt

Per Zufall bin ich gestern über drei Umwege bei facebook darauf gestoßen, dass „Les Mademoisselles“ auf der Saalhausener Straße seit März geschlossen haben.

Und tatsächlich. Es ist nicht mehr viel. Zwei Mulden stehen davor. Eine voll, die andere noch leer. Innen scheint alles „besenrein“.

Über die Hintergründe weiss ich nichts. Das ist auch nicht „meine“ Ecke von Löbtau – sprich ich komme dort selten vorbei. Von Kunden hatte ich nur gehört, dass dort immer Betrieb ist – ein Ruf, den sich ein Café nur wünschen kann.

Dass es aber nicht einfach ist, ein Café in Löbtau am Laufen zu halten, weiss ich aber zu genau. Bei „Les Mademoisselles“ dachte ich, dass sie sogar ein cleveres Konzept haben, indem  mehrere Personen das Café führen und hauptberuflich noch ein zweites (Haupt-) Standbein haben. Vielleicht nicht clever genug. Vielleicht doch zu abgelegen. Vielleicht…

Genug der Spekulation: Vielen Dank, dass ihr den Stadtteil 3,5 Jahre bereichert habt!

Warten wir ab, was nun aus dem ehemaligen Konsum werden wird.