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Bünaustraße seit heute wieder mit Haltestellenhäuschen

Heute wird das neue Haltestellenhäuschen an der Bünaustraße (stadtauswärts) fertiggestellt.

„Endlich, und überhaupt, was sollte der Quatsch mit dem Umzug der Haltestelle?“

So hörte man es oft von Löbtauer Bürgern in den letzten Monaten.

Unsinn ist es tatsächlich nicht, wenn man genau hinschaut. Die Ampel an der Bünaustraße wurde vor einem Jahr neu errichtet und leutchtet jetzt frisch mit LEDs. Seitdem gibt es funktionierende Drücker für die Fußgänger und das Zeichen „Signal kommt“. Das beruhigt schon sehr. War doch dieser Fußgängerüberweg immer einer, der – gefühlt – selten für Fußgänger grün geschalten hat und wo praktisch immer die roten Lämpchen in den Drücker durchgebrannt waren.

Gleichzeitig hat man die Fußgängerampel aber zur Portalampel umgestaltet. D.h. wenn die Straßenbahn (stadtauswärts) einfährt, schaltet die Ampel für die Autos rot und die Fußgänger grün. Eine geschickte Doppelnutzung der Ampel die die gefährlichen Konflikte mit Autos reduziert, die verlernt haben, hinter der Straßenbahn zu halten.

Ganz nebenbei kommt man jetzt über die Ampel und kann bei Grün seiner Straßenbahn hinterherlaufen. Zumindest in diese Richtung. Somit ist die Situation mit relativ einfachen Mitteln für die Fußgänger sicherer geworden.

All das, hat einen Umzug der Haltestelle notwendig gemacht und auch gerechtfertigt. Warum es nun so lange gedauert hat, ein neues Haltestellenhäuschen aufzustellen, wissen nur die Planer bei DVB und Stadt.

Linienführung der Stadtbahn 2020 über Nürnberger Platz und Zelleschen Weg

Gestern fand eine weitere Bürgerversammlung für das Projekt Stadtbahn 2020 statt. Da es um den Abschnitt Nürnberger Platz – Zellescher Weg – Caspar-David-Friedrich Straße ging, war der Ort TU-Dresden, Poffhoffbau ideal.

Das eingespielte Team – Herr Szuggat (Stadt), Herr Bleiß (DVB) und Herr Neukirch (DVB) – hat die Pläne vorgestellt und die Fragen und Anregungen beantwortet.

Mögliches Liniennetz 2020

Herr Bleiß hat die mögliche Linienführung näher erläutert. So würde in der bevorzugten Variante 1 wie folgt gefahren:

  • Linie 7 von Gorbitz über die Nossener Brücke bis zum Nürnberger Platz und weiter zum Hauptbahnhof
  • Linie 9 vom Hauptbahnhof über Nürnberger Platz, Zelleschen Weg, Caspar-David-Friedrich-Straße zum Wasaplatz
  • Bus 61 mit 10-Minuten Grundtakt ohne Verstärkungen soll weiter fahren

Es sei aber auch denkbar, in den Spitzenzeiten eine Straßenbahn von Gorbitz zum Wasaplatz zu schicken. Die angedachten Gleisabzweigungen machen das Netz im gesamten Bereich für solche Einsätze und natürlich für Umleitungsverkehre flexibler.

Am Nürnberger Platz gibt es momentan drei Varianten für die Anordnung der Haltestellen. Alle Varianten werden zur Zeit untersucht. Kriterien sind die Umsteigemöglichkeiten, der Platzverbrauch sowie die Leistungsfähigkeit des Knotens Nürnberger Platz (Ampelsteuerung).

Auf dem Zelleschen Weg versucht man, die bestehenden Baumreihen erhalten zu können. Auf jeden Fall wird es keine baumlose Schneise, wie ich das zunächst befürchtet habe. Ob der Zellesche Weg nun vierspurig oder mit einer überbreiten Fahrspur für den Autoverkehr realisiert wird, werden die Simulationen zeigen. Breite Zwei-Richtungs-Fahrradwege sind offenbar auch vorgesehen, wenn man der Visualisierung glauben möchte.

Die Busse werden vermutlich auf dem Bahnkörper – getrennt von den Autos – fahren.

 

Weitere Informationen:

 

 

Sanierung der Pennricher Straße hat begonnen – Vollsperrung Bis Ende September

Die DVB hat heute planmäßig mit der Sanierung der Pennricher Straße begonnen. Bis Ende September wird die Straße grundhaft saniert und ist in dieser Zeit für die Straßenbahn-Linie 2 und den Autoverkehr gesperrt.

Ab ca. 22. Juni wird auch die Straßenbahn-Linie 12 unterbrochen, weil dann die Kreuzung an der Schanze gebaut wird. Bis Ende Oktober soll die Pennricher Straße Nord und somit die gesamte Maßname fertiggestellt sein.

Neben Gleisen, Haltestellen, Fußwegen und Straßen werden auch neue Kabel der Telekom und von Kabel Deutschland verlegt. Damit werden hoffentlich auch die „DSL-freien“ Häuser an der Pennricher Straße in Zukunft versorgt werden. Genauere Informationen dazu habe ich leider nicht gefunden.

Weiter Informationen findet man:

  • auf der DVB-Projektseite
  • in der Anliegerinformation
  • im Ratsinformationssystem die Vorlagen
    • V2522/13 (Grundhafter Ausbau von Abschnitten der Hühndorfer Straße und der Hölderlinstraße für den Umleitungsverkehr des Verkehrsbauvorhabens Pennricher Straße/Rudolf-Renner-Straße der Dresdner Verkehrsbetriebe AG) und
    • V2237/13 (Maßnahmeuntersetzung zur Haushaltssatzung 2013/2014 des Straßen- und Tiefbauamtes (STA) und des Stadtplanungsamtes (SPA))

Vollsperrung! Erster Bauabschnitt auf der Rudolf-Renner-Straße startet im September 2013

Heute Abend hat die DVB ihre Pläne zur Sanierung der Rudolf-Renner-Straße im Rathaus Cotta vorgestellt. Der große Sitzungssaal war gut gefüllt und die Stimmung ausgesprochen entspannt. Für Verkehrsprojekte wirklich selten.

Es ist aber auch völlig unstrittig, dass die Rudolf-Renner-Straße entlang des Conertplatzes in einem sehr schlechten Zustand ist. Die aktuelle Situation ist weder für  Autofahrer noch für Radfahrer, Fußgänger oder die Anwohner angenehm.

Jan Bleis, Prokurist der DVB, hat die Geschichte der Sanierung vorgetragen. Die letzte Sanierung der Gleise erfolge 1970. Der Zustand war schon Mitte der 1990er Jahre schlecht und der Stadtrat hatte 1998 bereits die Stilllegung der Linie 14 (heute 12) zum September 1999 beschlossen.

Ein Bürgerbegehren hat dies damals gestoppt und der Stadtrat hat 2002 den Erhalt und die Sanierung beschlossen. Darüber sind heute die DVB und die Anwohner froh. Denn die Bevölkerungsentwicklung hat sich in Löbtau-Nord und Cotta viel positiver gestaltet als in den 90er Jahren vorherzusehen war.

Die Pläne für den Ausbau wurde dann immer weiter verschoben. 2002 hat die Flut wichtigere Projekte auf die Tagesordnung geholt. Die aktuelle Planung wurde dann vor einem Jahr im Ortsbeirat eingebracht und fast einstimmig verabschiedet.

Ab 2. September 2013 bis voraussichtlich 27. November 2013 wird nun der Abschnitt von der Stollestraße über den Conertplatz bis zur Bramschstraße saniert. Damit es schneller geht, wird die gesamte Straße gesperrt. Die Straßenbahn wird nach Wölfnitz geleitet und ab Tharandter Straße wird ein Bus über die Seitenstraßen (Gohliser) als Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Für die Anwohner und für Lieferanten besteht jederzeit Zugang (Absprache ggf. mit der Bauleitung vor Ort!). Auch der Conertplatz ist mit dem Auto zu erreichen. Die Parksituation wird insbesondere auf den Umleitungsstrecken (Stollestraße und Gohliserstraße) während der Bauzeit ziemlich katastrophal werden, da mindestens ein einseitiges Halteverbot ausgewiesen werden muss.

Nach dem Umbau gibt es am Conertplatz eine barrierefreie Haltestelle mit elektronischen Abfahrtsanzeigen. Die Haltestelle kann mit dem Fahrrad umfahren werden. Vor den Geschäften können auch Lieferfahrzeuge auf dem überbreiten Geh- und Radweg fahren. Ansonsten müssen Fahrradfahrer auf die Straße. Der Platz ist insgesamt knapp, da die Straße nicht verbreitert wird. Separate Radwege kann es deshalb nicht geben. Mit dem Fahrrad ist man nach wie vor besser über die Gohliser unterwegs.

Fünf große Bäume an der Haltestelle Conertplatz werden leider gefällt werden, da sie viel zu nah an der Fahrbahn stehen. Stattdessen werden auf der gegenüberliegenden Seite neue Bäume gepflanzt und im weiteren Verlauf der Straße wird die Allee wieder hergestellt. Insgesamt pflanzt man 14 neue Bäume an der Rudolf-Renner-Straße und noch 2 auf der Burkstraße.

Das ist aber erst der Anfang: Ab ca. April 2014 beginnt die DVB dann mit der Sanierung der Pennricher Straße (zw. Hölderlinstraße und Lübecker Straße) und des Abschnitts der Rudolf-Renner-Straße von der Bramsstraße über die Schanze. Während der Sommerferien 2014 wird man in 6-8 Wochen das komplette Gleiskreuz der Linie 2+12  an der Schanze austauschen. Dann werden beide Straßenbahnlinien unterbrochen sein.

Vermutlich werden auch in dieser Zeit die wenigen Meter zwischen der Emil-Ueberall-Straße und der Stollestraße saniert. Der Abschnitt Kesselsdorfer Straße bis Emil-Ueberall-Straße wird erst saniert, wenn die Straßenbahn auf Kesselsdorfer Straße angefasst wird und das wird nicht vor 2015 passieren.

Die anwesenden Bürger waren offenbar von der durchdachten Planung so beeindruck, dass die Veranstaltung nach nicht mal einer Stunde und einem Dutzend Fragen bereits beendet war.

Tja, so kann’s auch mal laufen. 🙂

DVB informiert über Sanierung der Rudolf-Renner-Straße am 09.07.13

Da denkt man immer, man ist gut vernetzt und über alles wichtige auf dem Laufenden. Aber die Informationsveranstaltung der DVB ist tatsächlich neu für mich.

Folgendes kam gerade über die DVB-Facebook-Seitedvb_rudolf_renner_straße

Wusstet Ihr schon…?

…dass es am 9.7.2013, 18 Uhr im Rathaus Cotta eine Informationsveranstaltung zum Bau der Rudolf-Renner-Straße gibt? Dazu möchten wir alle Interessenten einladen.

Am 2. September beginnen wir zusammen mit dem Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden (STA) mit dem Bau der Rudolf-Renner-Straße auf dem ersten Abschnitt zwischen Stollestraße und Bramschstraße. Neben der dringend notwendigen Erneuerung der Gleise und der gesamten Straße einschließlich der Fußwege entsteht am Conertplatz eine moderne, barrierefreie Haltestelle
für beide Fahrtrichtungen. Dieser Teilabschnitt, der bis Ende November dieses Jahres fertiggestellt werden soll, ist der Auftakt für weitere im Jahr 2014 folgende Um- und Ausbauvorhaben entlang der Pennricher und der Rudolf-Renner-Straße. /fm

Dann werde ich mal meine Unterlagen dazu rauskramen und mich am Dienstag, 09.07.13 um 18 Uhr auf den Weg ins Rathaus Cotta machen 🙂

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