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Die GRÜNEN Wahlkreise 11 und 12 im Dresdner Westen

Gestern haben Bündnis 90/Die Grünen (KV Dresden) ihre Kandidaten für die Stadtratswahl am 25. Mai 2014 gewählt. In jedem der 12 Wahlkreise waren 9 Plätze zu vergeben, die dieses Mal ohne Schwierigkeiten gefüllt werden konnten.

Die Wahlkreise im Dresdner Westen sehen anders aus, als bei den letzten Kommunalwahlen. Da der Wahlkreis 13 (Löbtau-Süd, Gorbitz) gestrichen wurde, hat man die Wahlkreise 10, 11 und 12 neu geschnitten. Löbtau gehört nun zusammen mit Plauen und Coschütz zum Wahlkreis 11.

Gorbitz wurde dem flächenmäßig großen Wahlkreis 12 zugeschlagen. Da man sich das schlecht vorstellen kann, habe ich in der unten angezeigten Karte die zwei Wahlkreise markiert. Fehler sind dabei möglich, da es zur Zeit nur ein Straßenverzeichnis gibt aber noch keinen Layer im Themenstadtplan.

Selbst trete ich im Wahlkreis 12 an. Ich wohne zwar im Wahlkreis 11 aber als Ortsbeirat gehört auch Wahlkreis 12 zu meinen Aufgaben (ausgenommen der Ortschaften Cossebaude etc.).

Die GRÜNEN Kandidaten für den Wahlkreis 11 (Plauen, Löbtau, Coschütz)

  1. Michael Schmelich
  2. Gerit Thomas
  3. Xaver Seitz
  4. Christin Bahnert
  5. Georg Jänecke
  6. Ursula Seubert
  7. Sebastian Manzke
  8. Carolin Rauch
  9. Sandro Zimmermann

Die GRÜNEN Kandidaten für den Wahlkreis 12 (Cotta, Gorbitz, Cossebaude, Leutewitz, Briesnitz, Gompitz, Altfranken, Pennrich)

  1. Alexander Bigga
  2. Linda Reinhard
  3. Marcel Bäck
  4. Anne Lehmann
  5. Heiko Schinkel
  6. Gesine Wegner
  7. Werner Becker
  8. Henrik Thomas
  9. Johannes Döring

Ich freue mich auf einen spannenden Wahlkampf in Dresdner Westen. Wir werden sicher nicht nur zuschauen ;-)

Themen, Kritik, Anregungen oder was auch immer wird ausdrücklich in diesem Blog oder per Mail gern gesehen!

 

 

Ergänzung:

Wie sieht es bei den anderen Parteien aus (willkürliche Reihenfolge)?

Jemand vergessen?

Eine Ortschaftsverfassung für Dresden?

Auf der gestrigen Sitzung des Ortsbeirats Cotta stand auch der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen (A0772/13) zur Einführung einer Ortschaftsverfassung für Dresden zur Beratung an.

Das klingt nach trockener Juristerei und Michael Schmelich (Bündnis 90/Die Grüne, Ortsbeirat in Plauen, Sprecher im Stadtvorstand) hat es nicht geschafft, die Cottaer Ortsbeiräte dafür zu begeistern und alle Bedenken zu zerstreuen. Der Antrag erhielt 5 Ja, 5 Nein und 8 Enthaltungen. Da ein Stimmenpatt vorliegt, gilt der Antrag als abgelehnt.

Aktuell werden Ortsbeiräte nicht von den Bürgern gewählt sondern vom Stadtrat bestimmt. Die Kandidaten werden von den Fraktionen ausgewählt und dem Stadtrat vorgeschlagen. Die Verteilung der Sitze im Ortsbeirat entspricht dem Ergebnis der Parteien im jeweiligen Ortsbereich.

In einem Ortschaftsrat werden die Ortschaftsräte von den Bürgern gewählt. Die Wahl würde mit der Kommunalwahl stattfinden. Dresden hat bereits Ortschaftsräte in den eingemeindeten Ortschaften.

Die Städte und Gemeinden haben in Sachsen gemäß der Gemeindeordnung für den Freistaat Sachsen (SächsGemO) die Möglichkeit, die sogenannte Ortschaftsverfassung einzuführen (§65).

Die Intention des Grünen Antrags(A0772/13)  ist, das nebeneinander von Ortsbeiräten und Ortschaftsräten in Dresden einheitlich zu organisieren und dabei Entscheidungen zu dezentralisieren und somit die Bedeutung der regionalen Entscheidungsgremien aufzuwerten.

Ein Ortsbeirat berät über Vorlagen mit Bezug zum Ortsamtsbereich. Sein Votum ist für den Stadtrat eine Orientierung aber es ist nicht bindend.

Ein Ortschaftsrat entscheidet über Themen, die in §67 SächsGemO geregelt oder in der Hauptsatzung festgelegt sind. Er kann sich auch selbst Themen auf die Tagesordnung setzen (Selbstbefassungsrecht).

Die anderen Ortsbeiräte, die bisher dazu beraten haben, haben zum überwiegenden Teil zugestimmt. Teilweise gab es Änderungen was den Zeitplan angeht. Warten wir also ab, was der Stadtrat dazu berät und entscheidet.

Neue, Grüne Ortsbeiratsstellvertreterinnen für Cotta

Gestern Abend wurden auf der Mitgliederversammlung des Stadtverbands von Bündnis 90/Die Grünen im Projekttheater eine neue Stellvertreterin und ein neuer Stellvertreter für den Ortsbeirat Cotta nominiert. Gewählt werden sie vom Stadtrat vorraussichtlich in der Septembersitzung.

Die bisherigen Stellvertreter konnten aus beruflichen Gründen praktisch nie einspringen und so ist es dieses Jahr schon zwei Mal passiert, dass mein Platz unbesetzt blieb.

Sabrina Finke (Studentin aus Löbtau-Süd) und Henrik Thomas (Drucker aus Löbtau-Nord) sind bekannte Gesichter bei den Grünen-West Treffen und möchten sich jetzt mehr einbringen und auch mal trockene Vorlagen lesen ;-)

Herzlich willkommen!

Einbahnstraße Schillingstraße für Radfahrer freigegeben

Schillingstraße nun freigegeben für Radfahrer am 11.10.2010Seit Eröffnung der Löbtau-Passage im September 2008 ist die Schillingstraße im Abschnitt Tharandter Straße bis Gröbelstraße eine Einbahnstraße. Diese Woche wurde dieser Abschnitt für den Radverkehr freigegeben.

Die Einbahnstraßen- und Parkplatzsituation war mehrfach Gegenstand von Anfragen an die Stadtverwaltung. So hat die SPD im November Antwort auf Ihre Frage zu den Parkplätzen bekommen. Allerdings wird mit keinem Wort auf die Situation der Radfahrer eingegangen. Die SPD hat ja auch leider nicht danach gefragt.

In der Ortsbeiratssitzung am 22.04.2010 habe ich deshalb angefragt, ob die Stadt in ihrer Planung die Radfahrer bedacht hat. Würde doch die Freigabe der Schillingstraße zu einer kleinen Entlastung auf dem Radweg durch die Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße bieten. Zudem nutzen viele Radfahrer trotz Verbot diese Abkürzung, da der Platz wirklich ausreichend ist. Allerdings blieb immer das schlechte Gewissen.

Meine Anregung ist von der Stadt aufgenommen worden und zusammen mit einer weiteren Einbahnstraße (Am Hauptbahnhof) sogar mit Pressemitteilung begleitet worden.