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Bekommt Löbtau schnelles DSL?

Auf dem Weg zur Fahrradschraubaktion vom Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ bin ich am Wochenende über die „Ditch Witch“ auf der Wernerstraße gestolpert. Dieses Gerät hat sich schon 2014 durch Löbtau-Süd gegraben und damals für Telecolumbus Leitungen verlegt. Dies ist eine kostengünstige Möglichkeit um Leerrohre für neue Telekommunikations- oder Signalkabel zu verlegen.

Was passiert jetzt aber auf der Wernerstraße? Ein Thread im „DSL für Dresden“-Forum lässt Hoffnung aufkommen, dass das die Vorarbeiten für den DSL-Ausbau in Löbtau sind. Offenbar plant die Telekom in Löbtau VDSL100 bis Dezember 2015 einzuführen.

DSL in Löbtau ist eine komplizierte Geschichte. Hatte man Anfang der 90er Jahre den Stadtteil „zukunftsweisend“ mit der modernen Glasfaserntechnik ausgestaettet (OPAL-Technik), hatte sich die Technik Anfang der 2000er Jahre als Sackgasse erwiesen. Die aufkommende DSL-Technik funktioniert nicht über eine optische Faser. ISDN war bis 2005 das schnellste, was man für Datenverbindungen im Stadtteil bekommen konnte.

Zwischen 2005 und 2009 wurde dann parallel zur Glasfaser, neue Kupferleitungen verlegt und Löbtau-Süd und Nord zum überwiegenden Teil mit DSL6000 ausgebaut. Die relativ wuchtigen DSL-Schaltkästen sind damals neu im Straßenbild aufgetaucht. Hier enden die Kupferkabel aus den umliegenden Häusern. Die Bestellung von DSL war zum Teil kompliziert. Manchmal konnte die Telekom ihre eigenen Produkte nicht bestellen. Mitbewerber haben sich auch regelmäßig sehr ungeschickt angestellt, den „Sonderfall Löbtau“ bei der Telekom richtig zu bestellen.

In den letzten Monaten haben mich immer wieder Einzelfälle erreicht, die keinen DSL-Anschluss in Löbtau bekommen, obwohl die genannten Häuser definitiv erschlossen sind. Vielleicht ist durch den Bevölkerungszuwachs die aktuelle Technik tatsächlich an gewissen Stellen ausgelastet, so dass es keine Anschlussmöglichkeit mehr gibt.

Ein guter Punkt für den Austausch ist nach wie vor das Forum der Initiative „DSL für Dresden“. Das Forum gibt es schon seit dem ersten Ausbau von DSL in Löbtau und wird nach wie vor rege von DSL-suchenden genutzt. Ich freue mich aber auch auf Hinweise in den Kommentaren.

Neue Satellitenbilder von Löbtau in Google Maps! Von 2013 – oder doch von 2012?

Vor wenigen Wochen hat Google seine Satellitenbilder für Dresden aktualisiert. Das war auch bitter nötig, denn auf den alten war die Frauenkirche noch nicht mal fertig!

Ich bin rein zufällig darüber gestolpert und mittlerweile hat auch die DNN darüber berichtet.

Aber… von wann sind die Bilder?

Klare Sache. An der Leumerstraße ist die Sanierung fertig und die Bäume wachsen auf beiden Seiten. D.h. die Bilder müssen von 2013 sein, weil die Bäume erst im Oktober 2012 gepflanzt wurden.

google_maps_loebtau_2013-leumerstrasse

 Aber Moment! Auf der Wernerstraße läuft die Sanierung noch, die im November 2012 abgeschlossen wurde. Also doch von 2012?google_maps_loebtau_2012-sanierung-wernerstraße

Nein, nein. Wenn man genau hinschaut, sieht man doch auf der Clara-Zetkin-Straße in der Höhe des Löwenhorts und des Bäckermeister Marcel, die „Ditch Witch“, mit der Telecolumbus 2013 durch den Stadtteil neue Kabel verlegt hat.

google_maps_loebtau_2013-ditch_witch

2012? 2013? Es kann nicht beides sein?

Doch! Google – bzw. sein Dienstleister AeroWest machen’s möglich. Tatsächlich sind Bilder von verschiedenen Befliegungen zusammengflickt worden. Man sieht es z.B. mitten auf der Reisewitzer-Straße. Wenn man auf die Schatten der Bäume und Häuser achtet, wird die „Klebestelle“ verraten. Auch „halbe Autos“ sind an diesen Stellen zu beklagen.

google_maps_loebtau_2012-2013-uebergang

 

Egal wie. Vielen Dank Google für die neuen Bilder! In Zukunft wäre natürlich noch eine zeitliche Einordnung nett. Bei Google Streetview steht ja mittlerweile das Aufnahmedatum unter den Bilder (in Löbtau Anfang September 2008).

Die Wernerstraße ist wieder frei!

Heute morgen hat mich die geöffnete Wernerstraße überrascht. Das wird sicher viele Rad- und Autofahrer freuen, denn die letzten Monate waren schon etwas nervig. Zeitweise war sogar die Reisewitzerstraße eine Sackgasse.

Zur Zeit räumen die Bauleute offenbar noch auf. Die Busse fahren auch noch Umleitung über die Gröbelstraße. Aber das dürfte dann bald vorbei sein.

Dann wäre die Möglichkeit gekommen, über eine vorzeitige Sperrung des Bereichs der Zentralhaltestelle wieder intensiver nachzudenken. Frau Stange (SPD, MdL) hat ja ordentlich die Werbetrommel mit einer Unterschriftenaktion gewirbelt. Auch ist noch ein SPD-Antrag in der Pipeline der auf die Berücksichtigung der Zentralhaltestelle im kommenden Doppelhaushalt abzielt.

Aktuell ist die Zentralhaltestelle nicht im Haushaltsentwurf für den Doppelhaushalt 2013/14 enthalten!

 

Sanierung der Wernerstraße beginnt – Voraussetzungen für den Boulevard Kesselsdorfer Straße

Heute hat die Sanierung des letzten Kopfsteinplasterstück der Wernerstraße zwischen Reisewitzer und Lübecker Straße begonnen. Zu sehen ist noch nicht viel, weil man erst Vorbereitungen trifft. Richtig los geht es erst am Mittwoch.

In der Gröbelstraße wird noch eine provisorische Buswendeschleife eingerichtet. Die Busse 61 und 63 fahren dann ab Mittwoch, 11.07.12 in der Gröbelstraße gegenüber der alten Lampenfabrik ab.

Bis 30. Oktober 2012 bleibt die Wernerstraße dann komplett gesperrt.

Die Sanierung der Wernerstraße ist die bauliche Vorraussetzung, damit an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße der Boulevard realisiert werden kann. Die Haltestelle kann aber erst umgebaut werden, wenn auch die entsprechenden Haushaltsmittel im Haushalt 2013/14 eingestellt werden. Dafür engagiert sich vorbildlich Eva-Maria Stange (SPD). Sie startete heute auch eine Online-Petition, die diesen Punkt erneut ins Rathaus tragen soll.

Nach Fertigstellung der Wernerstraße kann auch vor dem Umbau der Zentralhaltestelle die Sicherheit eventuell schon verbessert werden, indem man den Haltestellenbereich bereits für den Autoverkehr sperrt.

Es bleibt also spannend.

Keine Neuigkeiten auf der Bürgerversammlung Kesselsdorfer Straße

Heute fand in Aula der 36. Mittelschule eine Bürgerversammlung zum Thema Parkplätze  auf der Kesselsdorfer Straße statt. Eingeladen hatte der Gewerbeverein Kellei, den Leiter des Straßen und Tiefbauamts Reinhard Koettnitz. Dieser kam mit zwei Fachgebietsleitern und hat die Situation auf der Kesselsdorfer Straße umrissen und sich den Fragen aus dem Publikum gestellt.

Ergebnis? Null.

Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Und so ging es vielen anderen auch, die gleich gar nicht gekommen sind. Die Aula war kaum ein Drittel gefüllt.  Und dieses Drittel bestand dann aus den üblichen „Verdächtigen“: Gewerbeverein und Gewerbetreibende, Ortsbeiräte, ADFC und mindestens drei Vertretern der Presse.

Gebetsmühlenhaft und ruhig hat Herr Koettnitz immer wieder versucht die Zusammenhänge zu erklären um beim nächsten Fragenden wieder von vorne anzufangen. Um den Job ist er wirklich nicht zu beneiden.

Kurz: es werden an jeder möglichen Stelle der Kesselsdorfer Parkplätze gebaut und der Radweg an diesen Stellen entfernt. Radfahrer dürfen dann meist (aber nicht immer) auf dem Fußweg fahren. Oder eben auf der Straße.

Besser kann es erst werden, wenn die Kesselsdorfer in vielleicht 10-15 Jahren saniert wird und der Straßenquerschnitt neu geordnet wird. Der Platz würde ausreichen und Ideen dafür gibt es.

Allen recht machen, kann es Koettnitz momentan nicht. Die Fahrradfahrer sind unzufrieden (obwohl sie jetzt auf der Straße fahren dürfen), die Gewerbetreibenden sind unzufrieden (obwohl sie neue Parkplätze auf den Fußwegen bekommen) und jeder hat seine Ladentür, sein Auto oder sein Fahrrad im Kopf. Nur in einem scheinen sich alle einig: attraktiv ist die Kesselsdorfer nicht.

Und doch gibt es ein paar Neuigkeiten: So hat Herr Koettnitz die Sanierung des letzten Stücks der Wernerstraße für den Zeitraum Juli bis November 2012 angekündigt – wenn nichts dazwischen kommt.

Und wenn die Sanierung der Wernerstraße fertig ist, kann er sich auch weitergehende Sofortmaßnahmen an der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße vorstellen.

Warten wir’s ab.

 

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