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Bünaustraße seit heute wieder mit Haltestellenhäuschen

Heute wird das neue Haltestellenhäuschen an der Bünaustraße (stadtauswärts) fertiggestellt.

“Endlich, und überhaupt, was sollte der Quatsch mit dem Umzug der Haltestelle?”

So hörte man es oft von Löbtauer Bürgern in den letzten Monaten.

Unsinn ist es tatsächlich nicht, wenn man genau hinschaut. Die Ampel an der Bünaustraße wurde vor einem Jahr neu errichtet und leutchtet jetzt frisch mit LEDs. Seitdem gibt es funktionierende Drücker für die Fußgänger und das Zeichen “Signal kommt”. Das beruhigt schon sehr. War doch dieser Fußgängerüberweg immer einer, der – gefühlt – selten für Fußgänger grün geschalten hat und wo praktisch immer die roten Lämpchen in den Drücker durchgebrannt waren.

Gleichzeitig hat man die Fußgängerampel aber zur Portalampel umgestaltet. D.h. wenn die Straßenbahn (stadtauswärts) einfährt, schaltet die Ampel für die Autos rot und die Fußgänger grün. Eine geschickte Doppelnutzung der Ampel die die gefährlichen Konflikte mit Autos reduziert, die verlernt haben, hinter der Straßenbahn zu halten.

Ganz nebenbei kommt man jetzt über die Ampel und kann bei Grün seiner Straßenbahn hinterherlaufen. Zumindest in diese Richtung. Somit ist die Situation mit relativ einfachen Mitteln für die Fußgänger sicherer geworden.

All das, hat einen Umzug der Haltestelle notwendig gemacht und auch gerechtfertigt. Warum es nun so lange gedauert hat, ein neues Haltestellenhäuschen aufzustellen, wissen nur die Planer bei DVB und Stadt.

Mitmachen: Kreative Nutzungspotenziale der Kesselsdorfer Straße entdecken

Urbanofeel Postkarten zur AktionMorgen, am Freitag 19.04.13 lädt ab 15 Uhr die “Kooperationsgemeinschaft  u r b a n o f e e_l” zu einer Straßenumfrage und einen Erlebnisspaziergang an der Kesselsdorfer Straße ein.

Die Ergebnisse davon und weitere Ideen werden dann am Folgetag in einem Workshop (“Ideenwerkstadt”) im Werkstadtladen auf der Wernerstraße ausgearbeitet.

Die Ergebnisse sollen dann ab 2. Mai im Kino in der Fabrik auf der Tharandter Straße bis Ende Mai zu sehen sein.

Diese Projekt wird mit einem Mini-Beitrag für Flyer aus dem Programm für Initiativen in Sanierungsgebieten von der Landeshauptstadt gefördert. Der Ortsbeirat hat die 200 € auf seiner Sitzung im November 2012 befürwortet.

Mitmachen kann jeder, den die Kesselsdorfer Straße interessiert. Ich bin leider dann nicht in Dresden aber gespannt auf die Berichte und Ergebnisse.

Links:

Kleine Verbesserung an der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße

Seit ein paar Tagen kann man an der Ecke Gröbelstraße / Kesselsdorfer Straße beobachten, wie allerlei  Signaltechnikfirmen eine Bauampel für Autos, Bus, Bahn und Fußgänger aufbauen.

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Gestern nun hat die DVB über Twitter bekanntgegeben, dass ab voraussichtlich den 12. Januar die Busse 61 und 63 wieder auf ihrer normalen Haltestelle abfahren werden. Diese werden seit Juli 2012 an der provisorischen Haltestelle in der Gröbelstraße erreicht. Grund war zunächst die Sanierung und Komplettsperrung der Wernerstraße.

Doch auch nach Fertigstellung der Wernerstraße Anfang November 2012 fuhren die Busse diese Umleitung und “nervten” damit nicht nur Fahrgäste sondern auch Anwohner der Gröbel- und Schillingstraße. Ein Grund dafür war nicht ersichtlich.

Mit der provisorischen Ampel kann die DVB nun mit den Bussen, die vom Parkplatz in der Gröbelstraße kommen, links abbiegen. Warum sie nicht mehr den Umweg über die Wernerstraße und Reisewitzer Straße fahren wollen, ist mir unklar.

Klar ist mir aber der Vorteil für die Fußgänger und umsteigenden Fahrgäste: so gibt es dann endlich eine Fußgängerampel an dieser stark frequentierten Stelle. Diese Ampel war auch ein Vorschlag mehrerer Initiativen für provisorische Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an der Haltestelle. Die Stadt hat dies stets abgelehnt, weil sie Staus fürchtet und  den Bedarf nicht nachvollziehen könne. Stattdessen hat man die völlig unbeachtete und nie kontrollierte Tempo 20-Zone entlang der Haltestelle eingeführt.

Ich freu mich, dann endlich legal und lebend über die Straße zu kommen 🙂

 

 

Löbtau im Advent 2012

Kaum vorstellbar dieses  Jahr bei den positiven Temperaturen und dem fehlenden Schnee. Aber in einer Woche steht der 1. Advent ins Haus!

In Löbtau gibt es wie in den Vorjahren im Advent zwei Veranstaltungsreihen, die sich über zahlreiche Besucher freuen:

Der Löbtauer Adventsbummel findet dieses Jahr konzentriert am Wochendende des 2. Advents (7. und 8.12.) statt. Plakate und Handzettel werden von der Löbtauer Runde organisiert und sind zur Zeit noch im Druck.

Der LöMuWeiKa erfreut sich seines 4. Jahres. Es gibt kein gedrucktes Verzeichnis und es kann sich kurzfristig immer etwas ändern. Die Idee ist, dass sich jeden Tag um 19 Uhr ein “Türchen” mit Musik öffnet. Das “Türchen” kann dabei ein Hinterhof, ein Café, ein Hausflur oder gar eine Straßenbahnhaltestelle sein.

Die Musiker tragen sich selbst in einen Wiki-Kalender ein. Einen “Organisator” gibt es nicht. Und doch hat es in den letzten Jahren immer gut geklappt. Nicht an jedem Tag – aber an vielen.

Sie sind herzlich eingeladen!

Förderung von Interessensgemeinschaften im Sanierungsgebiet Löbtau

In der vergangenen Ortsbeiratssitzungen war großes Vorstellen angesagt. Vier Interessensgemeinschaften im Sanierungsgebiet Löbtau haben sich um Fördermittel beworben.

Und dann gab es ja auch noch die jährlichen Rechenschaftsberichte des Quartiersmanagements Gorbitz und des Nachbarschaftshilfevereins Gorbitz.

Das Quartiersmanagement hat aktuell 20.000 EUR/Jahr aus dem Programm “Soziale Stadt” zu verteilen. 10.000 EUR sind dabei für investive Maßnahmen vorbehalten. Mit 10.000 EUR können aber kleine Aktionen und Projekte von Gorbitzer Bürgern und Initiativen gefördert werden.

Der Nachbarschaftshilfeverein kümmert sich vornehmlich um die älteren Mitbürger in Gorbitz. Unterstützt wird er maßgeblich von der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft (EWG) und durch die Landeshauptstadt Dresden. Letztere fördert die Arbeit im kommenden Jahr mit 4100 EUR (vorbehaltlich der Zustimmung im Stadtrat).

Neu war, dass sich auch Interessensgemeinschaften um kleine Zuschüsse bewerben können, wenn sie im Sanierungsgebiet (Löbtau) tätig sind. Und so hatten wir eine (gefühlt) lange Liste von Initiativen, die ihre Projekte vorgestellt haben:

Trotz der geringen Beträge hat es der Ortsbeirat geschafft, sich damit 2 Stunden zu beschäftigen. Es geht ja auch interessant und geht auch um Informationsaustausch.

Worüber ich wirklich gestaunt habe, ist, dass einige Mitglieder von CDU und FDP völlig überfordert waren mit der Tatsache, dass eine Interessensgemeinschaft nicht zwingend ein Verein mit Satzung, Statuten oder Zielvereinbarungen sein muss. Ja, ein CDU Mitglied hat es sogar geschafft die Löbtauer Runde und den Werkstadtladen völlig ungeschickt in die linksradikale Ecke zu argumentieren. Das hat zum Glück in den eigenen Reihen zu Kopfschütteln geführt.

Trotz Einzelabstimmung wurden alle o.g. Anträge vom Ortsbeirat befürwortet.

Frau Kircher, vom Stadtplanungsamt, Abteilung Stadterneuerung, hat es als sehr positiv gewertet, dass sich solche Initiativen heute in Löbtau entwickeln. Vor 20 Jahren hätte man sich das nicht vorstellen können.

Frau Kircher hat anschließend die Vorlage (V1902/12) zur Aufhebung der Sanierungssatzung Löbtau-Nord vorgestellt. Diese Vorlage wurde vom Ortsbeirat abgelehnt (7 ja (inkl. 2 x Grün) / 8 nein / 3 Enthaltung).

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