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17.08.2010
10:03

BI Lebensqualität im linkselbischen Raum

B6 in Cossebaude
B6 in Cossebaude

Die Bürgerinitative "Lebensqualität im linkselbischen Raum" engagiert sich für verkehrsberuhigende Maßnahmen entlang der B6 von Niederwartha über Cossebaude bis Dresden.

 

Mit Eröffnung der Niederwarthaer Brücke wird ein Anstieg des Verkehrs auf der ohnehin stark belasteten B6 befürchtet. Eine Umgehungsstraße ist geplant aber es werden noch Jahre vergehen, bis sie gebaut ist und in Betrieb geht.

 

Die Aktivitäten der Bürgerinitative, alle Presseartikel und Hintergründe hat die BI jetzt auf folgender Webseite zusammengstellt:

 

www.dresden-west.de/bi-lebensqualitaet

 

Für die Inhalte dieser Unterseite ist nur die BI Lebensqualität, vertreten durch Herrn Wierschin und Herrn Schütze verantwortlich.

22.06.2010
08:33

Neue Variante 13 für die Zentralhaltestelle Kesselsdorfer

Auf der Einwohnerversammlung zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße hat am Montag, 21.06.2010 Jörn Marx (CDU) und der Verkehrsplaner Axel Wittstock wenige Details zur Planungsvariante 13 vorgestellt.

 

Nach Aussage von Jörn Marx (CDU) hat die Verwaltung auf eigene Initative angefangen, an dieser Variante zu planen. Beim Workshop zur Zentralhaltestelle im Mai 2009 haben sich zwei der damals 12 Varianten als umsetzbar herauskristalisiert. Diese Varianten 1 ("Boulevard", ohne Autoverkehr im Bereich der Haltestelle) und 9 (eine Fahrspur in Richtung Stadt) sollte die Verwaltung nun zur Beschlussreife ausarbeiten.

 

Stattdessen bemüht sich das Stadtplanungsamt zusammen mit einem neuen, externen Planungsbüro mit Variante 13 eine Lösung zu entwickeln, die alle Verkehrsteilnehmern und die Gewerbetreibenden unter einen Hut bekommt.

 

Soweit ist der Ansatz ja löblich. Wenn man aber bedenkt, dass die Planungen für den Bereich Zentralhaltestelle bereits seit 1994 laufen und seit 2002 im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK) vom Stadtrat festgeschrieben wurden, dann wundert man sich doch sehr, warum jetzt wieder mal von vorne begonnen wird.

 

Die Grundideen zur Variante 13 sind haarsträubend:

  • Im Bereich der Haltestelle werden die Radwege auf der Fahrbahn in der Mitte der Straße geführt. Die Straßenbahn und die Busse halten am Bürgersteig.
  • Vor und hinter der Haltestelle müssen die Radfahrer in einem Schlenker über die Straßenbahngleise um dann wieder rechts davon fahren zu können.
  • Um als Radfahrer einkaufen zu können, muss man rechtzeitig auf den Fussweg wechsel, der dann viel enger ist.
  • Das Problem der querenden Fussgänger wird schlechter als jetzt.
  • Mit 7-9 Signalanlagen muss man pro Richtung Autofahrer, Straßenbahn und Bus, Radfahrer und Fussgänger führen, damit sie durch dieses komplizierte Zopfmuster durchkommen. Ob vor lauter Ampeln überhaupt noch Autos fahren können ist noch nicht geklärt.

 

So sehr ich Variantenuntersuchungen unterstütze, so finde ich die Beschäftigung mit Variante 13 reine Zeit und Geldverschwendung. Man muss kein Verkehrsplaner zu sein um aus den wenigen Angaben das Ergebnis dieser Untersuchung abschätzen zu können: zu gefährlich, zu teuer und keine Verbesserung der Ist-Situtation.

Einziger Beführworter dieser Variante ist der Gewerbeverein Kesselsdorfer Strasse, dessen Vorsitzender Horst Uhlig auch CDU-Stadtrat und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau ist.

 

Viele Wortmeldungen auf der Einwohnerversammlung waren für die Variante 1 ("Boulevard") auch wenn zahlreiche Bedenken bezüglich der Wernerstraße und des Nebenstraßennetz geäussert wurden.

 

Der Stadtrat muss sich nun mit den Argumenten der Bürger beschäftigen. Vielleicht beschleunigt das ein klein Wenig den Vorgang. Mehr kann man leider nicht erwarten.

 

 

28.05.2010
19:47

Einwohnerversammlung zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße beschlossen

In seiner 13. Sitzung hat der Stadtrat gestern über den Antrag der LINKEN zur Einberufung einer Einwohnerversammlung zur Kesselsdorfer abgestimmt. Dieser Antrag hing seit Januar auf der Tagesordnung und wurde von Monat zu Monat vertagt. LINKE und SPD hatten u.a. für diesen Antrag eine Sondersitzung beantragt um den Stau auf der Tagesordnung aufzulösen.

 

Der Stadtrat hat entschieden, dass bis 23. Juni 2010 eine Einwohnerversammlung gemäß §22 der Sächsischen Gemeindeordnung durchzuführen ist. Die FDP, die im Ortsbeirat noch dafür gestimmt hat, hat im Stadtrat gegen den Antrag votiert.

 

Siehe auch z.B.

 

UPDATE 09.06.2010: Der Termin für die Einwohnerversammlung fest:

Montag, der 21. Juni 2010, 19 Uhr im Festsaal des Rathauses, Dr.-Külz-Ring 19

29.04.2010
14:51

Stadt und CDU plant die Variante 13 der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße

Noch schlummern ja zwei Anträge (s.u.) zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer im System von Ausschüssen und Stadtrat. Und man fragt sich, wo eigentlich die angekündigte Ausarbeitung der zwei verbliebenen Planungsvarianten abgeblieben ist, die die Stadt vorzubereiten angab.

 

Stattdessen plant sie im Schulterschluss mit der CDU eine neue, 13. Variante, die seit Dezember 2009 vorliegt. Neu an dieser Variante ist die Verschiebung der landwärtigen Haltestelle auf den Bereich zwischen Gröbel- und Reisewitzer Straße. Der Auto-Verkehr soll dann in beiden Richtungen weiter fliessen.

 

Bekannt ist die Planung nur durch eine Anfrage der GRÜNEN Stadträtin Margit Haase geworden, die von der Stadt am 23.04.2010 beantwortet wurde.

 

Eigentlich schade, dass man als Ortsbeirat darüber nicht informiert wird.

 

Übrigens: Selbst wenn jetzt der Stadtrat die Planungsvariante zur Kesselsdorfer Straße beschliessen sollte würde es noch mindestens 2 Jahre dauern, bis der Umbau losgeht (Planfeststellungsverfahren etc.). Weil die Finanzierung auch noch zu klären ist, wird vermutlich vor 2013 nichts geschehen.

 

 P.S.: die "schlummernden Anträge":

  • Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße jetzt bauen, A0017/09 
  • Einwohnerversammlung zum Thema "Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße", A0075/09 
23.04.2010
16:06

Sanierung der Straßen am Bonhoefferplatz und der Leumerstraße

Bild vom Bonhoeffer Platz West
Bonhoeffer Platz West

Auf der 6. Sitzung des Ortsbeirats Cotta am 22.04.10 hat das Stadtplanungsamt und das Straßen und Tiefbauamt die Pläne für die Straßenraumgestaltung am Bonhoefferplatz vorgestellt.

 

Die Reisewitzer Straße, die Clara-Zetkin- und die Clara-Viebig-Straße sind bereits saniert und mit einer Teerschicht versehen. Im Sanierungsplan sind also noch die Nord-, West- und Ostseite. In dem Zusammenhang wird auch das kurze Stück Leumerstraße gestaltet.

 

Sehr erstaunt waren die Ortsbeiräte, dass statt einer Teerschicht, die genannten Straßen alle mit dem historischen Großpflaster ausgestattet werden sollen. Durch die geordnete Anlage von Parkbuchten fallen zudem wenige Parkplätze weg.

Das Großpflaster ist teurer als eine Teerdeckschicht aber der Denkmalschutz besteht bei diesem Flächendenkmal darauf. Das bedeutet auch, dass das geteerte Stück an der Westseite zurückgebaut wird.

 

Ich habe noch angeregt, Fahrradbügel vorzusehen. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Da aber die Finanzierung des gesamten Vorhabens noch nicht gesichert ist, bleibt auch fraglich ob solche sinnvollen Wünsche erfüllt werden können.

Auch auf Grund der Finanzierung sollen die Bauarbeiten in zwei Abschnitten erfolgen. Der erste Teil auf der Ostseite soll noch dieses Jahr umgesetzt werden. Der Teil westlich und die Leumerstraße dann 2011.

 

Die Beleuchtung am Platz soll übrigens zum Teil weiter mit Gas erfolgen. Das hat mich sehr erstaunt. Allerdings sind wohl noch nicht alle Details abschließend mit dem Denkmalschutz abgeklärt. Im Protokoll zur Sitzung steht das nicht. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden.

 

 

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