Für den Juni kündigen sich einige, sehr unterschiedliche Straßen- und Stadtteilfeste im Dresdner Westen an.
So bereiten die Betreiber der Sombrero Sportsbar, des Raimunds und des Mephistos ein Straßenfest entlang der Kesselsdorfer Straße vor. Dieses soll von Fr, 1. Juni bis So, 3. Juni 2012 mit Unterstützung des Gewerbevereins stattfinden.
Ricarda Häuser vom Stadtplanungsamt und Florian Ehrler vom Büro freiraumentwicklung ehrler haben die Entwurfspläne präsentiert und den historischen Zusammenhang aufgezeichnet.
Auf dem Gelände stand bis vor wenigen Jahren die Maschinenfabrik Simon, die dort seit 1880 (!) Schiffsarmaturen, Großküchenspülmaschinen und Gewerbewaschmaschinen produziert hat. Der Boden des Geländes war durch die lange Industrienutzung durch Schadstoffe belastet, weshalb die oberste Bodenschicht abgetragen wurde. Der Maßnahme fielen auch zahlreiche Bäume zum Opfer, die jetzt wieder neu gepflanzt werden sollen.
Von der Maschinenfabrik hat man lediglich ein paar Fenster und Türen sowie ein paar Maschinen gerettet. Die Maschinen stehen nun schon seit der Beräumung gelb angestrichen auf der Fläche und sollen in Zukunft in den Park integriert werden.
Auch einen Brunnen hat man auf der Fläche gefunden. Dieser Brunnen und die Nähe zum ehemaligen Volksbad inspiriert auch die vorgestellen Pläne. In beiden soll Wasser eine Rolle spielen: Ein Entwurf sieht eine handbetriebene Grundwasserpumpe auf einem kleinen Hügel vor. Das gepumpte Wasser würde den Hügel hinab in den Sand fließen und versickern. Ein zweiter Entwurf sieht Wasserfontänen vor.
Der oberen Teil des Parks soll mit ein paar Spiel- und Fitnessgeräten ausgestattet werden. Im unteren, südlichen Teil sollen die alten Maschinen aufgestellt werden.
Von den Bürgern kamen einige Vorschläge und Wünsche. So diskutierte man über den Eingang zum Park von der Bünaustraße, über mögliche Lärmbelästigung und Hundebesucher und über die Frage, ob eine Wiese nicht schöner wäre als ein weiterer Park. Die Idee mit dem Wasser kam gut an. Insbesondere die Handpumpe fand mehrere Befürworter.
Ein Name für den Park steht noch nicht fest. Da hat man auch ein offenes Ohr für Vorschläge. Als Arbeitstitel verwendet man zur Zeit “Volksbadgarten” um auf die Nähe des sehr bekannten Volksbades aufmerksam zu machen und “Simonpark” um auf die Geschichte der Maschinenfabrik Simon hinzuweisen.
Die weitere Entwicklung: Bis Ende Mai soll die Planung abgeschlossen sein und nach Ausschreibung und Vergabe könnte ab Oktober 2012 gebaut werden. Abgeschlossen wird die Maßnahme im Frühjahr 2013.
An den Haustüren rund um den Bonhoefferplatz hängt seit gestern die Einladung zur Bürgerversammlung zum sog. Volksbadgarten. Dieser befindet sich auf der Bünaustraße 34 bzw. auf der Fläche zwischen Bünaustraße, Badweg und Clara-Zetkin-Straße.
Die Anwohner sind gefragt, Ihre Meinung zu dem Vorhaben zu sagen. Interessant wird aber sicher erstmal die Vorstellung des Projekts.
Und tatsächlich. Es ist nicht mehr viel. Zwei Mulden stehen davor. Eine voll, die andere noch leer. Innen scheint alles “besenrein”.
Über die Hintergründe weiss ich nichts. Das ist auch nicht “meine” Ecke von Löbtau – sprich ich komme dort selten vorbei. Von Kunden hatte ich nur gehört, dass dort immer Betrieb ist – ein Ruf, den sich ein Café nur wünschen kann.
Dass es aber nicht einfach ist, ein Café in Löbtau am Laufen zu halten, weiss ich aber zu genau. Bei “Les Mademoisselles” dachte ich, dass sie sogar ein cleveres Konzept haben, indem mehrere Personen das Café führen und hauptberuflich noch ein zweites (Haupt-) Standbein haben. Vielleicht nicht clever genug. Vielleicht doch zu abgelegen. Vielleicht…
Genug der Spekulation: Vielen Dank, dass ihr den Stadtteil 3,5 Jahre bereichert habt!
Auf der Ortsbeiratssitzung am 06. März 2012 hat das Stadtplanungsamt (Herr Pfohl) und das Amt für Stadtgrün (Frau Kemnitz) die Pläne für die Fortführung des Weißeritz Grünzuges vorgestellt.
Nach Fertigstellung des Weißeritz Dükers im September wird der Grünzug bis zur Kreuzung Freibergerstraße/Ebertplatz fortgeführt. Das Gelände wird Rahmen dieses Projekts auch “Floßhofterassen” genannt. Den bis zu dieser Stelle wurde in früheren Zeiten das Bauholz für Dresden über die Weißeritz geflößt.
Ebenfalls im Herbst wird der Ebertplatz neu gestaltet. Eine langezogene Abstufung soll geschaffen werden, die als Sitzgelegenheit genutzt werden kann. Ein Weg über die Wiese wird angelegt. Die Wiese soll zwei Mal jährlich gemäht werden und trotzdem z.B. zum Fußballspielen einladen. Längs der Nossener Brücke werden Birken gepflanzt und zum Ebertplatz vorraussichtlich zusätzliche Eichen, die den Bestand am einzigen Gebäude (DVB-Betriebsgebäude) auf dem Platz ergänzen.
Anfang 2013 erfolgen dann noch die restlichen Pflanzungen und die Erstpflege.
In Gedanken ist man schon weiter. So soll das “Grüne Band” perspektivisch über das Gelände der ehemaligen Pulvermühle geführt werden. Wann diese Weiterführung kommt, steht aber noch nicht fest.