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Retten Cafés die Kesselsdorfer?

Mit der Frage “Cafés für die Kesselsdorfer?” titelte gestern (06.11.2012) die Sächsiche Zeitung in ihrem Dresden-West Teil.

Als Betreiber des Weltcafés, unweit der Kesselsdorfer Straße wird man da natürlich hellhörig. Denn ich wünsche mir schon lange mehr “Konkurrenz” und mehr Vielfalt. Bisher musste ich leider in lächerlich, kurzen 4 Jahren so einige, gastronomische Experimente “überleben”. Manche waren nicht mal 9 Monate am Start. Denn ein Café oder ein Restaurant ändert noch keine Stadtteilkultur.

Ich hoffe und denke, die zwei Initiatoren Stefanie Fuhrmann und Felix Liebig wissen das zu genau. Sie wollen laut SZ gemeinsam ein Projekt starten, um mit den Anwohnern das Umfeld der Kesselsdorfer Straße zu entwickeln.

Ich freue mich, dass neue Ideen kommen, die über die ewige Diskussion über Parkmöglichkeiten, hinausschauen.

Aber eins muss ich doch loswerden: Cafés alleine, machen’s nicht.

Leumerstraße wird saniert

Morgen startet in der Leumerstraße (Bonhoefferplatz, Löbtau-Süd) die Sanierung. Diese läuft bis planmäßig 28. September 2012 und erfolgt bei kompletter Sperrung.

Saniert wird “grundhaft”, das heisst, es werden Leitungen und ggf. Hausanschlüsse ersetzt, Gehwege und Parkplätze neu angelegt, die Beleuchtung ergänzt und Bäume gepflanzt.

Die Straße wird wieder in Großpflaster realisiert. Eigentlich gehört diese Sanierung zum Paket Bonhoefferplatz West. Allerdings wurde es 2011 abgetrennt, da die Finanzierung sonst nicht möglich gewesen wäre. Mit der Fertigstellung ist dann auch die Sanierung des Bonhoefferplatzes abgeschlossen. Die Leumerstraße gehört zu einer grünen Achse von der Weißeritz (Spielplatz Klettersteine) über die Chausseehaustraße, Bonhoefferplatz zum Badweg (“Simonpark“) zum Neuen Annen Friedhof.

Weniger Parkplätze werde es in diesem Fall übrigens nicht. Nach meinen letzten Informationen, werden die Parkplätze als “Senkrechtparker” zwischen den Bäumen angelegt. Auf diese Weise sind mehr Parkplätze als jetzt möglich.

 

Bebauungsplan Dölzschener Höhe – Streit um Parkplätze

Manchmal staunt man doch, welcher Tagesordnungspunkt bei der Ortsbeiratssitzung auf öffentliches Interesse stößt bzw. über welche Punkte man ewig diskutieren kann.

In der gestrigen Sitzung war es der Vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 573.2, Dölzschener Höhe. Die “Punkt 2” in der Nummerierung zeigt, dass es sich bereits um die 2. Überarbeitung des Bebauungsplans handelt. Der Eigentümer und Bauträger hat offenbar mit der Vermarktung seines ursprünglichen Konzepts kein Erfolg gehabt.

1999 soll dieses Baugebiet mit dem Dölzschener Ring angelegt worden sein. Noch dieses Jahr wurden letzte Häuser im Außenring gebaut. Nun ging es also um das Innere des Rings.

Statt Reihenhäuser möchte der Bauträger jetzt Einfamilienhäuser bauen. D.h. die Anzahl der realisierten Wohneinheiten reduziert sich stark und es wird weniger Fläche versiegelt. Damit müsste doch alles gut sein!

Weit gefehlt. Die Parkplätze sind knapp. Und das gar nicht mal bei den neu zu bauenden Häusern, sondern bei den bereits realisierten Reihenhäusern. Zwar hat man brav nach Baugesetzt pro Wohneinheit einen Parkplatz realisiert. Doch klagen die Anwohner, dass das ja bei weitem nicht reicht. Es gab auch unterschiedliche Auskünfte von Bürgern und Bauträgern, ob man bisher weitere Parkplätze kaufen konnte oder nicht.

Die Stimmung war reichlich gereizt, weil man auch wieder von allen Seiten aneinander vorbeiredete. Die Frage, wieviel bzw. ob Parkplätze im Gebiet wegfallen, war abzusehen. Trotzdem taten sich die Planer schwer, eine Bilanz zu ziehen. Während der Sitzung haben sie überschlagen, dass es wohl auch 18 städtische Besucherparkplätze gibt. Die Anwohner interessiert das brennen. Vor Ort kann man sie nämlich nicht erkennen.

Trotzdem wurde der Vorlage zugestimmt. Angefügt wurde ein Antrag von Herrn Müller (SPD), dass eine Anwohnerversammlung zu dem Thema einberufen werden soll.

Im weiteren Gang soll der geänderte Bebauungsplan möglichst noch im August öffentlich ausgelegt werden. Zusätzlicher Stellplatzbedarf der Anwohner sollte dann schriftlich angemeldet werden. Dies möchte das Stadtplanungsamt dann mit dem Vorhabenträger besprechen.

Nachtrag vom 05.08.2012: Im Protokoll zur o.g. Ortsbeiratssitzung sind wie versprochen zwei Lagepläne vom Architekturbüro Gras beigelegt, auf denen alle Parkplätze farbig markiert sind.

Demnach gibt es aktuell 22 öffentliche Stellplätze und in Zukunft 24. Wegfallen werden Parkplätze die im Eigentum von Santowsi und Partner sind und bisher nicht verkauft wurden.

 

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