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Die Wernerstraße ist wieder frei!

Heute morgen hat mich die geöffnete Wernerstraße überrascht. Das wird sicher viele Rad- und Autofahrer freuen, denn die letzten Monate waren schon etwas nervig. Zeitweise war sogar die Reisewitzerstraße eine Sackgasse.

Zur Zeit räumen die Bauleute offenbar noch auf. Die Busse fahren auch noch Umleitung über die Gröbelstraße. Aber das dürfte dann bald vorbei sein.

Dann wäre die Möglichkeit gekommen, über eine vorzeitige Sperrung des Bereichs der Zentralhaltestelle wieder intensiver nachzudenken. Frau Stange (SPD, MdL) hat ja ordentlich die Werbetrommel mit einer Unterschriftenaktion gewirbelt. Auch ist noch ein SPD-Antrag in der Pipeline der auf die Berücksichtigung der Zentralhaltestelle im kommenden Doppelhaushalt abzielt.

Aktuell ist die Zentralhaltestelle nicht im Haushaltsentwurf für den Doppelhaushalt 2013/14 enthalten!

 

Sanierung der Wernerstraße beginnt – Voraussetzungen für den Boulevard Kesselsdorfer Straße

Heute hat die Sanierung des letzten Kopfsteinplasterstück der Wernerstraße zwischen Reisewitzer und Lübecker Straße begonnen. Zu sehen ist noch nicht viel, weil man erst Vorbereitungen trifft. Richtig los geht es erst am Mittwoch.

In der Gröbelstraße wird noch eine provisorische Buswendeschleife eingerichtet. Die Busse 61 und 63 fahren dann ab Mittwoch, 11.07.12 in der Gröbelstraße gegenüber der alten Lampenfabrik ab.

Bis 30. Oktober 2012 bleibt die Wernerstraße dann komplett gesperrt.

Die Sanierung der Wernerstraße ist die bauliche Vorraussetzung, damit an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße der Boulevard realisiert werden kann. Die Haltestelle kann aber erst umgebaut werden, wenn auch die entsprechenden Haushaltsmittel im Haushalt 2013/14 eingestellt werden. Dafür engagiert sich vorbildlich Eva-Maria Stange (SPD). Sie startete heute auch eine Online-Petition, die diesen Punkt erneut ins Rathaus tragen soll.

Nach Fertigstellung der Wernerstraße kann auch vor dem Umbau der Zentralhaltestelle die Sicherheit eventuell schon verbessert werden, indem man den Haltestellenbereich bereits für den Autoverkehr sperrt.

Es bleibt also spannend.

Keine Neuigkeiten auf der Bürgerversammlung Kesselsdorfer Straße

Heute fand in Aula der 36. Mittelschule eine Bürgerversammlung zum Thema Parkplätze  auf der Kesselsdorfer Straße statt. Eingeladen hatte der Gewerbeverein Kellei, den Leiter des Straßen und Tiefbauamts Reinhard Koettnitz. Dieser kam mit zwei Fachgebietsleitern und hat die Situation auf der Kesselsdorfer Straße umrissen und sich den Fragen aus dem Publikum gestellt.

Ergebnis? Null.

Mehr hatte ich auch nicht erwartet. Und so ging es vielen anderen auch, die gleich gar nicht gekommen sind. Die Aula war kaum ein Drittel gefüllt.  Und dieses Drittel bestand dann aus den üblichen “Verdächtigen”: Gewerbeverein und Gewerbetreibende, Ortsbeiräte, ADFC und mindestens drei Vertretern der Presse.

Gebetsmühlenhaft und ruhig hat Herr Koettnitz immer wieder versucht die Zusammenhänge zu erklären um beim nächsten Fragenden wieder von vorne anzufangen. Um den Job ist er wirklich nicht zu beneiden.

Kurz: es werden an jeder möglichen Stelle der Kesselsdorfer Parkplätze gebaut und der Radweg an diesen Stellen entfernt. Radfahrer dürfen dann meist (aber nicht immer) auf dem Fußweg fahren. Oder eben auf der Straße.

Besser kann es erst werden, wenn die Kesselsdorfer in vielleicht 10-15 Jahren saniert wird und der Straßenquerschnitt neu geordnet wird. Der Platz würde ausreichen und Ideen dafür gibt es.

Allen recht machen, kann es Koettnitz momentan nicht. Die Fahrradfahrer sind unzufrieden (obwohl sie jetzt auf der Straße fahren dürfen), die Gewerbetreibenden sind unzufrieden (obwohl sie neue Parkplätze auf den Fußwegen bekommen) und jeder hat seine Ladentür, sein Auto oder sein Fahrrad im Kopf. Nur in einem scheinen sich alle einig: attraktiv ist die Kesselsdorfer nicht.

Und doch gibt es ein paar Neuigkeiten: So hat Herr Koettnitz die Sanierung des letzten Stücks der Wernerstraße für den Zeitraum Juli bis November 2012 angekündigt – wenn nichts dazwischen kommt.

Und wenn die Sanierung der Wernerstraße fertig ist, kann er sich auch weitergehende Sofortmaßnahmen an der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße vorstellen.

Warten wir’s ab.

 

Radfahren auf der Kesselsdorfer Straße ab Juli 2011

 

Radverkehr auf der Kesselsdorfer Straße, 08.06.2011Heute hat Reinhard Koettnitz (Amtsleiter vom Straßen- und Tiefbauamt) bei einem Vor-Ort Presse-Termin die Pläne für den Radverkehr entlang der Kesselsdorfer Straße vorgestellt.

Im August 2010 hat das Verwaltungsgericht Dresden geurteilt, dass die Stadt Dresden die Radwegebenutzungspflicht zwischen Tharandter und Koblenzerstraße aufzuheben habe.

Ab 20. Juni 2011 wird nun begonnen, die Radwege-Schilder abzumontieren und durch “Fahrrad frei”-Schilder zu ersetzen. Das Radfahren auf dem bisherigen Radweg ist dann zwar erlaubt aber nicht nicht verpflichtend. Bis Juli 2011 soll die Maßnahme umgesetzt sein. Kosten: ca. 8000 € für neue Schilder und Markierungen.

Da der Abstand zwischen Straßenbahn und parkenden Autos nicht ausreichend ist, wird auf der kompletten Länge das Parken verboten und durch ein eingeschränktes Halteverbot ersetzt.

Die Parkplätze entlang der Kesselsdorfer sind 2001 eingerichtet worden und gelten seit dem als größter Erfolg des Gewerbeverein Kesselsdorfer Straße.

Herr Koettnitz hat dazu erklärt, dass zwar 120 Parkplätze wegfallen aber die Parkplatzsituation insgesamt besser ist als 2001. Zudem werden noch 20 Kurzzeitparkplätze in den Nebenstraßen angelegt und es wird geprüft, zwischen Post- und Gröbelstraße das Parken auf den überbreiten Gehwegen zum Teil zu ermöglichen.

Auch an der Zentralhaltestelle Tharandter Straße gibt es Änderungen für den Radverkehr und für die Verbesserung der Verkehrssicherheit, wie sie der Stadtrat im Januar 2011 gefordert hat. Die Radfahrer müssen in Zukunft auf der Straße fahren und der komplette Haltestellenbereich wird Tempo 20.

Durch diese Maßnahme wird der Radverkehr auf der Kesselsdorfer Straße sicher zunehmen. Vielleicht ist das ein schwacher Trost für die Gewerbetreibenden, die Radfahrer immer noch nicht als Kunden ernst nehmen (siehe die unbrauchbaren Fahrradständer vor der Löbtau Passage, Rewe, Rossmann, etc.).

Informationsveranstaltung zur Kesselsdorfer Straße

Das Bürgerbüro von Frau Dr. Eva-Maria Stange hat sich schon im Herbst mit einer Veranstaltung zur Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße engagiert. Diskutiert wurde damals mit den Anwohnern über kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Die Ergebnisse der damaligen Diskussion sind im Bauausschuss dem GRÜNEN-Antrag zum Bau der Zentralhaltestelle hinzugefügt worden und schließlich im Januar im Stadtrat verabschiedet worden.

Mittlerweile gibt es offenbar erste Prüfergebnisse im Geschäftsbereich Stadtentwicklung. Zur Vorstellung dieser Ergebnisse lädt das Bürgerbüro erneut zu einer Veranstaltung am 17. Mai um 19 Uhr in die Hoffnungskirche in der Clara-Zetkin-Str. 30.

Wo?

Hoffnungskirche
Clara-Zetkin-Str. 30
01159 Dresden
Wann?
Dienstag, 17. Mai 2011, 19 Uhr

 

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