Autorenarchive: Linda Bigga

Eröffnung des Bewegungsparks Volksbadgarten

Heute, zum ersten bundesweiten Tag der Städtebauförderung, wurde der Bewegungspark Volksparkgarten eröffnet. Bisher waren Vorbeigehende mit einem Hinweisschild vertröstet worden, dass die Pflanzen noch Zeit zum Anwachsen brauchten, und das war auch gut so. Die Eröffnungsfeier  heute war mit vielen kleinen und großen Gästen sehr gut besucht, der Rasen wurde entsprechend strapaziert, und die Bewegungsangebote wurden gleich rege ausprobiert.

Nach der Eröffnungsrede durch den Kulturbürgermeister, Herrn Dr. Lunau, sangen Kinder der benachbarten Kindertagesstätte “FunkelDunkelLichtgedicht” ein paar Ständchen. Im Anschluss lud die KiTa-Leiterin zu einer kleinen Führung durch das ehemalige Volksbad ein. Frau Häuser vom Stadtplanungsamt und Herr Ehrler vom Büro freiraumentwicklung ehrler führten durch den Park. Unterstützt wurden sie von Herrn Hessel von der AG Löbtauer Geschichte, der am sogenannten Maschinenpark im hinteren Teil der Fläche ein paar Erläuterungen zur ehemaligen Maschinenfabrik Simon gab.

Eine sehr gelungene Veranstaltung und ein wunderbares neues Freiraumangebot für Löbtau!

Die Planungen zum Volksbadgarten waren schon im April 2012 und im April 2013 im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit Anwohnern diskutiert worden, und im September 2014 gab es die Gelegenheit, die Baustelle im Rahmen der Gartenspaziergänge zu besichtigen.

Columbusgarten eingeweiht

Mit heimeliger Beleuchtung und einem Buffet am neuen Grillplatz wurde gestern der Columbusgarten an der Eichendorff-, Columbus- und Baluschekstraße eingeweiht. Mit dabei waren auch der Werk.Stadt.Laden e. V. und Haushalten Dresden e. V., die an diesem Wochenende in einem Workshop eine Werkzeugkiste gebaut haben. Nach umfangreicher Bürgerbeteiligung wurde die Freifläche seit April 2014 umgestaltet. Was gibt es jetzt auf den 2.145 Quadratmetern außer dem schon erwähnten Grillplatz? Unter anderem den einer Flusslandschaft nachempfundenen Hauptweg inklusive einer Wasserstelle als Bezug zur nahen Weißeritz, Bänke, Beete zum urbanen Gärtnern und Obstbäume, eine Infotafel und sogar ein Wildbienenhotel.

Dresdner Gartenspaziergänge: Bewegungspark Volksbadgarten

Der letzte Dresdner Gartenspaziergang in diesem Jahr führte heute die ca. 70 Besucher zu Löbtaus jüngstem Park, dem Bewegungspark Volksbadgarten. Einführende Erklärungen gaben Herr Obst vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Frau Häuser vom Stadtplanungsamt und Herr Ehrler vom Büro freiraumentwicklung ehrler direkt vor dem ehemaligen Volksbad am Badweg. Seit drei Jahren befindet sich in dem denkmalgeschützten Gebäude die Kindertagesstätte „FunkelDunkelLichtgedicht – Theater-Kita“. Zu den Öffnungszeiten der Kita kann man eine kleine Ausstellung zum früheren Wannen- und Brausebad besichtigen.

Dann ging es direkt auf die Baustelle, wo ausführlich das Konzept und die einzelnen Parkelemente vorgestellt wurden. Die Planungen waren auch schon im April 2012 und im April 2013 im Rahmen der Bürgerbeteiligung mit Anwohnern diskutiert worden.

Vom Eingangsbereich am Badweg aus kann barrierefrei mit ca. 3% Steigung ein Hügel erklommen werden, an dessen Ende eine Schwengelpumpe steht. Momentan liegt ihr Schwengel bis zur offiziellen Eröffnung noch sicher verwahrt, aber dann kann sie rege genutzt werden. Das Wasser fließt den Hügel hinab durch eine Rinne aus Seifenstein, die den Schriftzug „Volksbad“ bildet.

Im südlichen Teil des Parks stehen die spielplatztauglich gesicherten Maschinen aus der Maschinenfabrik Simon, die sich auf diesem Gelände befand. Genauso gelb angestrichen und integriert werden Fenster- und Türrahmen aus der Fabrik. Vor einem Teil der Mauer zum Nachbargrundstück werden sie eine Galerie bilden, die die Hintergründe zum Park verdeutlichen. Die mit den Abbildungen bedruckten Plexiglasplatten stehen auch schon bereit.

Die Mauer ist ein Neubau, der von den Eigentümern der beiden Nachbargrundstücke ausdrücklich gewünscht wurde, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die ursprüngliche Mauer einsturzgefährdet war. Der Neubau der Mauer führte zu einer Bauverzögerung von drei Monaten. Der niedrigere Teil der Mauer wird von einem Fassadenmaler gestaltet werden, und teilweise wird die Mauer auch mit wildem Wein begrünt werden.

Die Fertigstellung des Parks, der insgesamt 376.000 Euro (brutto) gekostet hat, ist für Mitte Oktober geplant, aber der genaue Zeitpunkt für die Übergabe stand heute noch nicht fest. Dann wird sich Jung und Alt auch in begrünten Nischen an den Fitnessgeräten bewegen können, die bisher noch fehlen und heute zunächst auf Abbildungen vorgestellt wurden.

Dresdner Gartenspaziergänge: Im Stadtpark Pulvermühle

Groß war der Andrang heute bei der Vorstellung des Stadtparks Pulvermühle im Rahmen der Dresdner Gartenspaziergänge 2014 durch Hans Martin Pfohl, Projektleiter des Stadtplanungsamts, und Angela Schüler vom Landschaftsarchitekturbüro Landschaft & Design. Sehr anschaulich erklärten sie die Hintergründe zu diesem Projekt und die großen und kleinen Schwierigkeiten während der Planung und Umsetzung, wie z.B. die Entdeckung der italienischen Mauereidechse. Nachzulesen gibt es dazu auch einiges in dem Bericht aus dem Ortsbeirat vom 21. Februar 2014.

Nun ist der Park, der auch Bestandteil des Grünzugs Weißeritz ist, so gut wie fertig. Die offizielle Eröffnung wird im Oktober stattfinden.

Im Mittelpunkt stehen der Verlauf des ehemaligen Weißeritzmühlgrabens und zwei in der Originalgröße von 1830 nachgebaute Silhouettenmühlräder. Eines davon soll sich später drehen lassen. Momentan bleibt es noch blockiert, bis das Getriebe umgebaut ist, denn bisher lief es so leichtgängig, dass es nicht ohne Unfallgefahr gedreht werden konnte.

Darüber hinaus gibt es z.B. eine Fläche zum Mühle spielen, Informationstafeln und das „Pulverwäldchen“ aus Faulbäumen, denn aus dem Holz des Faulbaums wurde die Holzkohle für das Schwarzpulver hergestellt. Geplant ist außerdem ein Geburtenhain.

Dresdner Gartenspaziergänge: Am Weidigtbach entlang

Im Rahmen der Dresdner Gartenspaziergänge 2014 führte heute Andreas Stowasser vom Ingenieurbüro stowasserplan 50 Teilnehmer am Weidigtbach entlang. Auf dem Abschnitt zwischen den DVB-Haltestellen Betriebshof Gorbitz und Schlehenstraße gab er interessante Einblicke in die Zusammenhänge zwischen der Regenwasserbewirtschaftung in der Kräutersiedlung und der Renaturierung des Weidigtbachs.

In den Weidigtbach fließt der größte Teil des Regenwassers von Gorbitz. Ende der 1990er Jahre zeigten sich immer wieder die Grenzen dieser Lösung und erforderten eine Umgestaltung. Nach einer Machbarkeitsstudie 1999 war der Bereich an der Schlehenstraße der erste Abschnitt, der ab 2001 umgestaltet wurde. Das Projekt war eng gekoppelt an den Wohnungsrückbau in der heutigen Kräutersiedlung. Während beispielsweise der Bedarf an Stellplätzen mit der Anzahl der Wohnungen zurückging, gab es Bedarf an Spielplätzen, und so konnte ein Teil der Parkplatzfläche entsprechend umgewandelt werden. Dabei wurden die Baumaterialien der zurückgebauten Plattenbauten z. B. als Einfassungen der Retentionsmulden verwendet.

Diese Maßnahmen haben gleich mehrere positive Auswirkungen. Hochwasser- und Starkregenereignisse hat der Weidigtbach selbst im letzten Jahr schadlos überstanden. Gorbitz hat neue Grün- und Spielflächen bekommen, und die EWG als Flächeneigentümerin spart einen erheblichen Betrag an Niederschlagswassergebühren.

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