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International #ParkingDay 2016 – erstmals in #Löbtau

Da haben die Autofahrer an der Kesselsdorfer nicht schlecht geguckt, als sich am Freitag ab 11 Uhr Bänke, Tische, Stühle, Rollrasen und Sonnenschirme auf den Parkplätzen zwischen Poststraße und Gröbelstraße ausbreiteten.

Das ging aber alles mit rechten Dingen zu. Die Löbtauer Runde und der VCD (Verkehrsclub Deutschland e.V.) haben die Flächen für den „International ParkingDay“ angemeldet. Diese Aktion gibt es weltweit immer am dritten Freitag im September. Dabei erobern Anwohner, Initiativen, Künstler für ein paar Stunden Parkflächen und verwandeln sie in „Parks“.

Seit ein paar Jahren tauchte die Idee in der Löbtauer Runde auf. Und dieses Mal hat es geklappt, mitzumachen. Thematisch eingebettet wurde die Aktion in die Europäische Mobilitätswoche 2016 (16.09. – 22.09.2016) an der sich Dresden mit einem umfangreichen Programm beteiligt.

Und es war prima! Für ein paar Stunden waren die Flächen ein Ort für Kommunikation – trotz Straßenlärm. So hat man sich untereinander und mit den Passanten bei Kaffee und Kuchen über die verschiedenen anwesenden Projekte unterhalten, über den Bau der Zentralhaltestelle und die zukünftige Verkehrsführung und über Leben und Wohnen in Löbtau.

Gefüllt haben die Parkplätze dann am Ende Vertreter der Löbtauer Runde, des VCDs, von urbanofeel GbR, Willkommen in Löbtau, PlatzDa!Bürgerbüro Eva-Maria Stange, Naturfreundejugend Sachsen, Sukuma arts e.V., FDP-Dresden West und Probst & Consorten.

Anbei ein paar Eindrücke aus Löbtau. Auf Twitter gibt es auch Eindrücke von den anderen Stellen in Dresden (Alaunstraße, Kreuzstraße).


Planfeststellungsverfahren: Pläne vom Boulevard Kesselsdorfer liegen aus

Von heute Montag, 20.04.2015 bis Mittwoch, 20.05.2015 liegen im Rahmen des Planfeststellungsverfahren die Pläne zum Projekt Stadtbahn 2020 Teilabschnitt 1.1 / Zentralhaltestelle Kesselsdorfer aus.

Darüber hat am Freitag, 17.04.2015 die Landesdirektion Sachsen auf ihrer Internetseite informiert. Dort befinden sich auch (fast?) alle  Pläne in digitaler Form. Somit kann man sich den Weg ins Straßen- und Tiefbauamt (St. Petersburger Straße 9, 01069 Dresden, Zimmer K 344) sparen.

Einwendungen sind bis 03.06.2015 schriftlich ans Straßen- und Tiefbauamt zu schicken.

Bünaustraße seit heute wieder mit Haltestellenhäuschen

Heute wird das neue Haltestellenhäuschen an der Bünaustraße (stadtauswärts) fertiggestellt.

„Endlich, und überhaupt, was sollte der Quatsch mit dem Umzug der Haltestelle?“

So hörte man es oft von Löbtauer Bürgern in den letzten Monaten.

Unsinn ist es tatsächlich nicht, wenn man genau hinschaut. Die Ampel an der Bünaustraße wurde vor einem Jahr neu errichtet und leutchtet jetzt frisch mit LEDs. Seitdem gibt es funktionierende Drücker für die Fußgänger und das Zeichen „Signal kommt“. Das beruhigt schon sehr. War doch dieser Fußgängerüberweg immer einer, der – gefühlt – selten für Fußgänger grün geschalten hat und wo praktisch immer die roten Lämpchen in den Drücker durchgebrannt waren.

Gleichzeitig hat man die Fußgängerampel aber zur Portalampel umgestaltet. D.h. wenn die Straßenbahn (stadtauswärts) einfährt, schaltet die Ampel für die Autos rot und die Fußgänger grün. Eine geschickte Doppelnutzung der Ampel die die gefährlichen Konflikte mit Autos reduziert, die verlernt haben, hinter der Straßenbahn zu halten.

Ganz nebenbei kommt man jetzt über die Ampel und kann bei Grün seiner Straßenbahn hinterherlaufen. Zumindest in diese Richtung. Somit ist die Situation mit relativ einfachen Mitteln für die Fußgänger sicherer geworden.

All das, hat einen Umzug der Haltestelle notwendig gemacht und auch gerechtfertigt. Warum es nun so lange gedauert hat, ein neues Haltestellenhäuschen aufzustellen, wissen nur die Planer bei DVB und Stadt.

Mitmachen: Kreative Nutzungspotenziale der Kesselsdorfer Straße entdecken

Urbanofeel Postkarten zur AktionMorgen, am Freitag 19.04.13 lädt ab 15 Uhr die „Kooperationsgemeinschaft  u r b a n o f e e_l“ zu einer Straßenumfrage und einen Erlebnisspaziergang an der Kesselsdorfer Straße ein.

Die Ergebnisse davon und weitere Ideen werden dann am Folgetag in einem Workshop („Ideenwerkstadt“) im Werkstadtladen auf der Wernerstraße ausgearbeitet.

Die Ergebnisse sollen dann ab 2. Mai im Kino in der Fabrik auf der Tharandter Straße bis Ende Mai zu sehen sein.

Diese Projekt wird mit einem Mini-Beitrag für Flyer aus dem Programm für Initiativen in Sanierungsgebieten von der Landeshauptstadt gefördert. Der Ortsbeirat hat die 200 € auf seiner Sitzung im November 2012 befürwortet.

Mitmachen kann jeder, den die Kesselsdorfer Straße interessiert. Ich bin leider dann nicht in Dresden aber gespannt auf die Berichte und Ergebnisse.

Links:

Kleine Verbesserung an der Zentralhaltestelle Kesselsdorfer Straße

Seit ein paar Tagen kann man an der Ecke Gröbelstraße / Kesselsdorfer Straße beobachten, wie allerlei  Signaltechnikfirmen eine Bauampel für Autos, Bus, Bahn und Fußgänger aufbauen.

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Gestern nun hat die DVB über Twitter bekanntgegeben, dass ab voraussichtlich den 12. Januar die Busse 61 und 63 wieder auf ihrer normalen Haltestelle abfahren werden. Diese werden seit Juli 2012 an der provisorischen Haltestelle in der Gröbelstraße erreicht. Grund war zunächst die Sanierung und Komplettsperrung der Wernerstraße.

Doch auch nach Fertigstellung der Wernerstraße Anfang November 2012 fuhren die Busse diese Umleitung und „nervten“ damit nicht nur Fahrgäste sondern auch Anwohner der Gröbel- und Schillingstraße. Ein Grund dafür war nicht ersichtlich.

Mit der provisorischen Ampel kann die DVB nun mit den Bussen, die vom Parkplatz in der Gröbelstraße kommen, links abbiegen. Warum sie nicht mehr den Umweg über die Wernerstraße und Reisewitzer Straße fahren wollen, ist mir unklar.

Klar ist mir aber der Vorteil für die Fußgänger und umsteigenden Fahrgäste: so gibt es dann endlich eine Fußgängerampel an dieser stark frequentierten Stelle. Diese Ampel war auch ein Vorschlag mehrerer Initiativen für provisorische Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit an der Haltestelle. Die Stadt hat dies stets abgelehnt, weil sie Staus fürchtet und  den Bedarf nicht nachvollziehen könne. Stattdessen hat man die völlig unbeachtete und nie kontrollierte Tempo 20-Zone entlang der Haltestelle eingeführt.

Ich freu mich, dann endlich legal und lebend über die Straße zu kommen 🙂

 

 

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